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Joachim Löw bezeichnet Argentinien-Spiel als "guten Test"

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Fußball  

Löw: "Ich mache mir keine Sorgen"

04.09.2014, 16:58 Uhr | dpa

Joachim Löw bezeichnet Argentinien-Spiel als "guten Test". Bundestrainer Joachim Löw macht sich trotz der Niederlage und des Personal-Notstandes keine Sorgen.

Bundestrainer Joachim Löw macht sich trotz der Niederlage und des Personal-Notstandes keine Sorgen. Foto: Bernd Thissen. (Quelle: dpa)

Düsseldorf (dpa) - Fragen an Bundestrainer Joachim Löw in der Pressekonferenz nach dem 2:4 der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Testspiel gegen Argentinien.

Für Christoph Kramer war der Auftritt gegen Argentinien trotz des 2:4 okay, für Sie auch?

Joachim Löw: Absolut, der Spielverlauf war gegen uns. Es war schon schwierig. Viele haben gefehlt. Wir hatten nur zwei Tage Zeit. Man hat auch gespürt, dass die Spieler eine kurze Vorbereitung hatten. Die grundlegende Spielorganisation war in Ordnung. Wir hatten zwei, drei riesige Chancen, lagen dann 0:2 zurück. Nach dem Doppelschlag war es schwierig. Aber wir haben nicht nachgelassen und noch zwei Tore erzielt. Es war für uns ein guter Test. Einige konnten ein bisschen mehr den Rhythmus finden für die nächsten Wochen. Man muss das Spiel richtig einordnen. Am Sonntag gegen Schottland werden wir ein anderes Spiel bestreiten können.

Für Mario Gomez gab es wieder Pfiffe. Hat er unglücklich gespielt?

Löw: Grundsätzlich geht es einfach nicht, dass ein Spieler der deutschen Nationalmannschaft ausgepfiffen wird, nur weil er die eine oder andere Chance liegengelassen hat. Er hat sieben Monate verletzt gefehlt, hat ein einziges Pflichtspiel bestritten. Ich weiß das als Trainer richtig gut einzuschätzen, dass er nicht in Topform sein kann. Es war wichtig zu sehen, wie er sich bewegt. Es war ein bisschen unglücklich. Ich weiß, was er kann. Er wird auch noch ein bisschen brauchen, um in guter Form zu sein. Es wäre ja verrückt, wenn es nicht so wäre.

Mussten einige junge Spieler besonders in der Abwehr Lehrgeld zahlen? Müssen Sie sich Sorgen machen für das Spiel gegen Schottland?

Löw: Ich mache mir keine Sorgen. Man hat in einer einen oder anderen Situation die fehlende Erfahrung gemerkt. Das ist logisch. Die Argentinier haben mit acht, neun Mann aus dem Finale gespielt, sind sehr erfahren. Wir hatten viele Ausfälle. Der eine oder andere Spieler war zum ersten Mal in so einem Spiel. Wir brauchen ein bisschen Geduld und Zeit. Sie haben große Möglichkeiten. Wir können nicht erwarten, dass sie die Etablierten so einfach ersetzen können. Es war ein guter Beginn, sie konnten wieder Erfahrungen sammeln. Unser Ziel heißt, sie in den nächsten zwei Jahren heranzuführen.

Jetzt geht der Fokus auf die EM-Qualifikation gegen Schottland. Was können Sie im Training noch tun?

Löw: Es ist nicht so einfach, in der Trainingsarbeit Schwerpunkte und Akzente zu setzen. Die Spieler sind in der vierten oder fünften Woche der Vorbereitung. Da muss man ein bisschen aufpassen. Die länger gespielt haben, müssen ein, zwei Tage regenerieren. Die personelle Seite ist das größere Problem.

Wie sieht die Situation aus?

Löw: Mesut Özil hat immer noch Probleme mit dem Knöchel, wird es mit Sicherheit bis Sonntag nicht schaffen. Mats Hummels hat zwei Laufeinheiten bestritten, es sieht auch nicht gerade gut aus. Mit muskulären Problemen muss man vorsichtig sein, weil ich nicht will, dass er hinterher ausfällt. Bei Julian Draxler ist es ähnlich gelagert. Er hatte schon nach 25 Minuten Probleme und musste dann raus. Sami Khedira wird die nächsten Wochen ausfallen. Ich denke, dass ich den einen oder anderen nachverpflichten werde, weil die Decke ein bisschen dünn ist. Ich brauche auf der einen oder anderen Position noch Alternativen.

Sind Sie froh, dass Di Maria im WM-Finale nicht spielen konnte?

Löw: Wir hätten sie auch mit Di Maria geschlagen an diesem 13. Juli. Obwohl er ein guter Spieler ist, an diesem Tag hätte er nichts ausrichten können gegen uns.

Nach dem Spiel war noch eine Zusammenkunft des Brasilien-Trosses angesetzt. Ist das der WM-Abschluss?

Löw: Das ist bewusst so geplant gewesen, dass alle noch mal zusammenkommen. Es ist einfach schön, wenn man sich noch einmal trifft, direkt nach der WM in Berlin war das kaum möglich. Das sollte ein bisschen der Abschluss der WM sein. Danach richtet sich der Blick auf das, was bei der EM-Qualifikation passiert.

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