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WM 2022: Emir von Katar verspricht "beste WM der Geschichte"

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Trotz Kritik an WM 2022  

Katar verspricht "eine der besten Weltmeisterschaften der Geschichte"

26.09.2014, 11:26 Uhr | dpa, sid

WM 2022: Emir von Katar verspricht "beste WM der Geschichte" . Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, das Staatsoberhaupt von Katar, ist von seinen Plänen für die WM 2022 überzeugt.  (Quelle: AP/dpa)

Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, das Staatsoberhaupt von Katar, ist von seinen Plänen für die WM 2022 überzeugt. (Quelle: AP/dpa)

Das Staatsoberhaupt von Katar hat allen Kritikern zum Trotz für 2022 "eine der besten Weltmeisterschaften der Geschichte" angekündigt und die Bereitschaft für eine Austragung im Sommer oder Winter bekräftigt. "Die Menschen sollen verstehen, dass wir die beste Bewerbung hatten und ein großartiges Turnier ausrichten werden", sagte Scheich Tamim bin Hamad Al Thani dem US-Sender CNN. "Dessen bin ich mir absolut sicher."

Katar steht seit der WM-Vergabe wegen kaum vorhandener Infrastruktur und schlechter Arbeitsbedingungen auf den Baustellen enorm in der Kritik. Immer wieder gab es zudem Bestechungsvorwürfe im Zusammenhang mit der Bewerbung und Bedenken wegen des heißen Sommers.

Hamad Al Thani: Leute haben kein Vertrauen

Zu der Debatte um eine Ausrichtung im Sommer oder eine Verlegung in die Wintermonate sagte Al Thani: "Unsere Bewerbung war für den Sommer. Es liegt an der FIFA zu entscheiden, welche Zeit die beste ist. Wir sind bereit für beides." Die Kühltechnologien in den Stadien werde "zu hundert Prozent funktionieren", sagte der 34-jährige Emir des Emirats. "Die Menschen wollen nicht akzeptieren, wollen nicht verstehen, dass ein kleines Land, ein arabisches, ein muslimisches, so ein großes Event ausrichten kann".

UMFRAGE
Starke Hitze, Menschenrechtsverletzungen: Ist es vertretbar, die WM 2022 in Katar stattfinden zu lassen?

Kritik von Zwanziger zurückgewiesen

Einige Tage zuvor hatte der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger große Zweifel an der Realisierung des Großevents geäußert: "Persönlich glaube ich, dass die WM 2022 am Ende nicht in Katar stattfinden wird", so Zwanziger zur "Sport Bild". Der Emir hatte daraufhin verärgert reagiert: "Uns verwundert, dass er (Zwanziger, Anm. d. Red.) sich ein Urteil anmaßt, obwohl er unserer Einladung nach Katar nicht nachgekommen ist, um sich ein eigenes Bild von den Verhältnissen zu machen."

Hamad Al Thani: "Wir haben die Gesetze geändert"

Erst im Juni hatte zudem der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) gewarnt, dass bis 2022 auf den Baustellen bis zu 4000 Gastarbeiter sterben könnten. "Ja, wir hatten Probleme. Aber wir lösen diese Probleme", sagte der Emir. "Wir haben die Gesetze geändert, das war nicht akzeptabel."

Emir hält 70 Prozent der PSG-Aktien

Hamad Al Thani ist mit 34 Jahren aktuell der jüngste Staatschef der arabischen Welt. Zugleich ist er Oberbefehlshaber der Streitkräfte Katars. Außerdem gehört er mit zu den größten Geldgebern beim französischen Topklub Paris Saint-Germain. Der Chef der staatlichen Investitionsbehörde Katars hält 70 Prozent der PSG-Anteile.

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