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Karim Bellarabi vor Reise zum DFB-Team: "Eine Herzenssache"

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Fußball  

Bellarabi vor Reise zum DFB-Team: "Eine Herzenssache"

05.10.2014, 11:20 Uhr | dpa

Karim Bellarabi vor Reise zum DFB-Team: "Eine Herzenssache". Leverkusen Karim Bellarabi steht vor seinem Debüt im DFB-Team.

Leverkusen Karim Bellarabi steht vor seinem Debüt im DFB-Team. Foto: Ina Fassbender. (Quelle: dpa)

Leverkusen (dpa) - Fragen an Bayer Leverkusens Fußball-Profi Karim Bellarabi vor seiner ersten Reise zur Nationalmannschaft, die die EM-Qualifikationsspiele gegen Polen (11.10.) und Irland (14.10.) bestreitet.

Wer hat Sie von der Berufung in die deutsche Nationalmannschaft informiert?

Karim Bellarabi: Der Bundestrainer hat mich persönlich angerufen. Es war ein ganz normales Gespräch. Er hat mir gratuliert zu den Leistungen in den vergangenen Wochen und Monaten und mich natürlich eingeladen. Ich war einen Tick aufgeregt, aber es war ein wundervolles Gefühl.

Sie haben auch die marokkanische Staatsbürgerschaft und hätten sich auch für die Nationalelf des afrikanischen Landes entscheiden können. Warum wollen Sie für Deutschland spielen?

Bellarabi: Meine Mutter ist Deutsche und ich bin in Deutschland geboren. Ich habe viel mit der Familie gesprochen. Es ist eine Herzenssache. Ich habe mich so entschieden und hoffe, dass es der richtige Weg ist. Und ich werde mein Bestes geben. Nun freue ich mich auf die neue Aufgabe und dabei zu sein. Es ist eine große Ehre für mich. Ein Traum geht in Erfüllung.

Sie haben sich für Weltmeister Deutschland entschieden, obwohl die Konkurrenz gerade im offensiven Mittelfeld groß ist. Wäre es nicht in der marokkanischen Nationalelf leichter gewesen, sich durchzusetzen?

Bellarabi: Ich habe mich so entschieden. Es ist immer schwierig, egal wo. Deutschland in die beste Mannschaft der Welt. Deshalb freue ich mich erstmal dabei zu sein. Dann schauen wir weiter.

Sind sie aufgeregt?

Bellarabi: Eine gewisse Spannung ist dabei. Ich bin schließlich das erste Mal dabei. Viele Jungs kenne ich nicht. Ich freue mich aber auf das neue Erlebnis.

Marokkos Nationaltrainer hat sich sehr intensiv um Sie bemüht!

Bellarabi: Ich liebe Marokko genauso wie vorher. Es ist auch meine Heimat, ich bin Halbmarokkaner. Ich habe mich entschieden, für Deutschland zu spielen. Es kommt aus mir heraus, es ist auch ein Bauchgefühl. Für mich ist es eine große Herausforderung und eine Riesengeschichte. Wer hätte vor ein, zwei Jahre gedacht, dass es so kommt.

Sie hüsteln ein wenig. Werden Sie krank?

Bellarabi: Das ist ein bisschen Schnupfen und nicht schlimm. Ein, zwei, Tage, dann geht es mir wieder astrein.

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