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Ottmar Hitzfeld "stand kurz vorm Burnout"

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Schlaflosigkeit und Rückenschmerzen  

Hitzfeld: "Ich stand kurz vorm Burnout"

26.10.2014, 11:45 Uhr | sid

Ottmar Hitzfeld "stand kurz vorm Burnout". Ottmar Hitzfeld hatte 2004 mit ernsten gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. (Quelle: imago/Xinhua)

Ottmar Hitzfeld hatte 2004 mit ernsten gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. (Quelle: Xinhua/imago)

Der langjährige Erfolgscoach Ottmar Hitzfeld hatte vor zehn Jahren große gesundheitliche Probleme und konnte deshalb den angebotenen Posten als deutscher Bundestrainer nicht antreten. "2004 stand ich nach sechs Jahren Bayern kurz vor dem Burnout", sagte der ehemalige Schweizer Auswahlcoach im Interview der "Welt am Sonntag".

Am deutlichsten habe dies der 65-Jährige daran gemerkt, dass er sich nach Siegen nicht mehr freuen konnte: "Ich dachte nur noch: Zum Glück hast du nicht verloren. Dabei ist die Freude, das Adrenalin zur Motivation im Leistungssport so wichtig. Da dachte ich: 'Mit dir stimmt was nicht.'" Infolge der Überbelastung habe er an Schlaflosigkeit und Rückenschmerzen gelitten.

Das Angebot, die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zwei Jahre vor der Heim-WM zu übernehmen, habe er daher ausschlagen müssen: "Ich wäre gar nicht fähig gewesen, diese Aufgabe zu übernehmen. Ich hatte keine Kraft. Und wenn die gesundheitlichen Voraussetzungen nicht stimmen, kann man keine Leistung bringen."

Hitzfeld feiert fünf Meisterschaften mit dem FCB

Hitzfeld trainierte in der Bundesliga von 1991 bis 1997 Borussia Dortmund und gewann in dieser Zeit zwei Meisterschaften (1995, 1996) sowie die Champions League (1997). Nach einer Auszeit heuerte er schließlich am 1. Juli 1998 beim FC Bayern an. Bis 2004 holte Hitzfeld mit den Münchnern vier Mal die Meisterschale an die Isar (1999, 2000, 2001, 2003), zudem gewann er zwei Mal den DFB-Pokal (2000, 2003) sowie die Champions League (2001).

Nachdem der Rekordmeister in der Saison 2003/2004 ohne Titel blieb, wurde Hitzfelds Vertrag vorzeitig aufgelöst. Dann folgte das Angebot des DFB. Nach seiner dortigen Absage arbeitete er zunächst als TV-Experte, ehe er 2007 zum zweiten Mal Trainer bei den Bayern wurde. 2008 gewann Hitzfeld mit dem FCB erneut das Double. Anschließend übernahm er das Amt des Nationaltrainers in der Schweiz.

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