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FIFA: Generalsekretär Jerome Valcke sieht Image auf Jahre beschädigt

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Klartext vom Generalsekretär  

Valcke: "FIFA-Image auf Jahre hinaus beschädigt"

25.11.2014, 21:16 Uhr | dpa, sid

FIFA: Generalsekretär Jerome Valcke sieht Image auf Jahre beschädigt. FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke auf einer Pressekonferenz in Zürich. (Quelle: imago/Ulmer)

FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke auf einer Pressekonferenz in Zürich. (Quelle: Ulmer/imago)

Mit überraschend deutlichen Worten hat Generalsekretär Jerome Valcke ein schonungsloses Selbstbildnis der FIFA gezeichnet und dem skandalumwobenen Weltverband eine schwierige Zukunft prophezeit. "Dinge passieren, Dinge sind passiert, aber wir machen auch weiterhin gute Sachen. Dieses Image müssen wir jeden Tag wieder hervorheben. Es ist leicht, einen Ruf zu zerstören. Es dauert nur eine Sekunde. Es dauert Jahre, unseren Ruf wieder herzustellen, aber das werden wir machen", sagte Valcke nach der Sitzung des Regelgremiums IFAB in Belfast.

Durch die scharf kritisierten Ermittlungsergebnisse zu den Korruptionsvorwürfen gegen die kommenden WM-Gastgeber Russland 2018 und Katar 2022 habe die FIFA ein bislang nicht gekanntes schlechtes Niveau in der Öffentlichkeitswahrnehmung erreicht. "Das Image der FIFA ist in den vergangenen zwei Wochen, da stimme ich zu, nicht am Tiefpunkt, aber es hat ein Level erreicht, das definitiv ein Level ist, das wir nicht mehr unterschreiten werden", sagte der Franzose.

Valcke: "Es ist traurig für unseren Ruf"

Der Dissens zwischen Chefermittler Michael Garcia und Richter Hans-Joachim Eckert innerhalb der FIFA-Ethikkommission habe ein fatales Signal gesendet. "Es wird gesagt, das ist ein bisschen FIFA gegen FIFA", sagte Valcke. "Das ist traurig für die FIFA, sicherlich. Und es ist traurig für unseren Ruf und unser Image. Es ist traurig für unsere Wirtschaftspartner, es ist traurig für alle Menschen, die den Fußball unterstützen", sagte Valcke, der schon häufiger mit verbalen Offensiven für Aufsehen gesorgt hatte.

Valcke: FIFA hat keine Finanzsorgen

Einen Zusammenhang der jüngsten Erschütterungen und dem erwarteten Ausstieg der FIFA-Sponsoren Emirates und Sony zum Jahresende wies Valcke zurück. "Sony und Emirates haben nichts mit der Situation zu tun, der wir uns in den vergangenen Tagen ausgesetzt sehen", sagte Valcke.

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Dennoch wäre er "überrascht", wenn Sony den Kontrakt verlängern würde, sagte er. "Ich weiß, dass der Fußball immer noch ein sehr starkes Produkt ist, und ich mache mir nicht wirklich sorgen um die Finanzen der FIFA", sagte Valcke.



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