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Prinz Ali bin al-Hussein: Neuer Gegenkandidat für FIFA-Boss Blatter

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Jordanier (38) im Gespräch  

Medien: Neuer Gegenkandidat für FIFA-Boss Blatter

26.11.2014, 19:49 Uhr | sid

Prinz Ali bin al-Hussein: Neuer Gegenkandidat für FIFA-Boss Blatter. Prinz Ali bin al-Hussein (li.) und FIFA-Boss Sepp Blatter. (Quelle: dpa)

Prinz Ali bin al-Hussein (li.) und FIFA-Boss Sepp Blatter. (Quelle: dpa)

Der scharf kritisierte FIFA-Präsident Sepp Blatter bekommt angeblich einen neuen Herausforderer für die Wahl des Fußball-Weltverbandes im kommenden Jahr. Wie die größte englische Boulevardzeitung "Sun" berichtet, werde der 38-jährige jordanische Prinz Ali bin al-Hussein seine Kandidatur für den 29. Mai 2015 in der kommenden Woche offiziell bei der FIFA beantragen. Der Präsident des jordanischen Fußballverbandes ist Vizepräsident und Mitglied im FIFA-Exekutivkomitee.

Ali bin al-Hussein würde gegen den 78-jährigen Blatter und den Franzosen Jerome Champagne antreten. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte zuletzt berichtet, dass UEFA-Präsident Michel Platini einen Kandidaten aus Asien unterstützen wolle. Der Boss der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hatte selbst auf den Wahlkampf gegen Blatter verzichtet.

Ali bin al-Hussein baut auf Asien-Stimmen

Der Halbbruder des Prinzen, Faisal bin al-Hussein, zeigte sich überrascht. "Das ist mir nicht bewusst", sagte bin al-Hussein, selbst Mitglied im Internationalen Olympischen Komitee (IOC), bei einem Journalistengespräch in Lausanne. "Er hat das mir gegenüber nicht erwähnt."

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Der Plan hinter der Ali bin al-Hussein-Kandidatur ist angeblich, dass der asiatische Kandidat - im Gegensatz zu Platini - nicht nur die europäischen Stimmen, sondern auch die der Asiatischen Fußball-Konföderation AFC erhalten würde. Die Chancen gegen Blatter, der in seine fünfte Amtszeit gewählt werden will, wären somit deutlich größer. Platini hatte vor seinem Verzicht allerdings selbst erklärt, dass eigentlich nur er den Schweizer schlagen könne.


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