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Franz Beckenbauer gerät wegen WM-Vergabe ins FIFA-Visier

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Medien berichten  

FIFA ermittelt angeblich gegen Beckenbauer

27.11.2014, 23:23 Uhr | dpa

Franz Beckenbauer gerät wegen WM-Vergabe ins FIFA-Visier. Franz Beckenbauer ist angeblich erneut ins Visier der FIFA geraten. (Quelle: dpa)

Franz Beckenbauer ist angeblich erneut ins Visier der FIFA geraten. (Quelle: dpa)

Franz Beckenbauer ist offenbar erneut ins Visier der Ermittler des Fußball-Weltverbands FIFA geraten. Neben vier anderen hochrangigen Funktionären steht der 69-Jährige Medienberichten zufolge unter Verdacht, im Zuge der Vergabe der WM 2018 nach Russland und der WM 2022 nach Katar gegen den FIFA-Ethikcode verstoßen zu haben.

Laut den Berichten von "Welt", "FAZ.net" und mehreren britischen Medien sowie der Nachrichtenagentur AP müssen zudem der mögliche FIFA-Präsidentschaftsanwärter Harold Mayne-Nicholls sowie drei Mitglieder der FIFA-Exekutive Sanktionen fürchten.

Kein Kommentar von FIFA und Beckenbauer

Die FIFA kommentierte die Berichte nicht, Beckenbauer wollte sich auf Anfrage nicht äußern. Beckenbauer war zum Zeitpunkt der umstrittenen Vergabe der beiden WM-Turniere deutsches Mitglied der FIFA-Regierung. Im jüngst veröffentlichten FIFA-Bericht des Ethikhüters Hans-Joachim Eckert wird der "Kaiser" nicht namentlich genannt. Erwähnt wird allerdings die zwischenzeitliche Weigerung Beckenbauers, die Fragen der Ermittler zu beantworten, die während der WM im Sommer zu einer provisorischen Sperre der Fußball-Ikone geführt hatte.

Vor welchem Hintergrund nun die FIFA-Ermittlungen gegen Beckenbauer und die anderen Funktionäre ausgeweitet wurden, blieb zunächst offen. Die Ethikhüter gehen offenbar auch gegen Spaniens Verbandspräsidenten Ángel María Villar Llona und den belgischen FIFA-Chefmediziner Michel D'Hooghe vor. Zudem wird anscheinend auch gegen den Thailänder Worawi Makudi ermittelt. Alle drei sind Mitglieder des FIFA-Exekutivkomitees.

Auch der Chilene Mayne-Nicholls muss sich in einem formellen Verfahren verantworten. Er hatte seinerzeit die Prüfkommission der FIFA geleitet, die alle Bewerber für die WM-Turnier unter die Lupe nahm. Mayne-Nicholls hatte sich zuletzt eine Kandidatur bei der Wahl des FIFA-Präsidenten im kommenden Jahr gegen Amtsinhaber Joseph Blatter offen gehalten.

Keine Namen genannt

Eine FIFA-Sprecherin wollte die Berichte "weder bestätigen noch dementieren". Dies sei Sache der unabhängigen Ethikkommission. In der vergangenen Woche hatten die beiden Ethikhüter Michael Garcia und Hans-Joachim Eckert bestätigt, dass die Untersuchungskammer "eine Reihe formeller Verfahren gegen Einzelpersonen eröffnet" habe - ohne Nennung von Namen.

Nach Informationen der "Welt", die sich auf "FIFA-Kreise" beruft, soll sich Llona geweigert haben, bei der FIFA-Untersuchung mit dem US-amerikanischen Chefermittler Garcia zu kooperieren. Der 64 Jahre alte Spanier habe es abgelehnt, Fragen zu Vorgängen vor und nach der entscheidenden Abstimmung am 2. Dezember 2010 in Zürich zu beantworten - womit er gegen den FIFA-Ethikkodex verstoßen hätte.

"Wir wissen hier nichts davon. Es wird von unserer Seite sicher keine Erklärung dazu geben. So etwas müsste zunächst die FIFA bekanntgeben", sagte ein Sprecher des spanischen Verbandes RFEF.

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