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Ali bin Al-Hussein fordert Sepp Blatter heraus: Kampf um FIFA-Vorsitz

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Kampf um FIFA-Vorsitz  

Jordanischer Prinz fordert den Schweizer Blatter heraus

06.01.2015, 11:44 Uhr | dpa

Ali bin Al-Hussein fordert Sepp Blatter heraus: Kampf um FIFA-Vorsitz. Konkurrenten: Ali bin Al-Hussein will gegen Joseph Blatter um den FIFA-Vorsitz kämpfen. (Quelle: dpa)

Konkurrenten: Ali bin Al-Hussein will gegen Joseph Blatter um den FIFA-Vorsitz kämpfen. (Quelle: dpa)

Amtsinhaber Joseph Blatter bekommt bei der Präsidentschaftswahl des Fußball-Weltverbandes FIFA Ende Mai womöglich stärkere Konkurrenz als bislang erwartet. Der jordanische Verbandschef Prinz Ali bin Al-Hussein will gegen Blatter antreten. Das teilte der FIFA-Vizepräsident beim Kurznachrichtendienst Twitter mit.

"Das Welt-Spiel verdient eine Weltklasse-Regierung - eine internationale Vereinigung, die eine Dienstleistungsorganisation ist und Beispiel gibt für Ethik, Transparenz und gute Führung", schrieb Prinz Ali. Er ist Sohn des verstorbenen Königs Hussein von Jordanien und Bruder von Prinzessin Haya, der langjährigen Präsidentin des Weltreiterverbandes.

"Es war keine einfache Entscheidung", sagte der 39-Jährige weiter und berichtete von vielen Gesprächen innerhalb der skandalgebeutelten FIFA: "Die Botschaft, die ich immer wieder hörte, war: Es ist Zeit für einen Wandel." Man müsse den Fokus wieder mehr auf den Sport legen.

UMFRAGE
Der jordanische Prinz Ali bin Al-Hussein will FIFA-Präsident werden. Glauben Sie, er kann Joseph Blatter verdrängen?

Niersbach: "Viel Positives gehört"

Al-Hussein, der als Vertrauter von UEFA-Präsident Michel Platini gilt, wird seit längerem als möglicher Herausforderer gehandelt. Unklar ist, wie viele Mitgliedsverbände eine Kandidatur des Jordaniers gegen den mächtigen und bestens vernetzten Blatter unterstützen könnten.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach begrüßte die Kandidatur des Jordaniers. "Prinz Ali bin Al Hussein hat mich in einem Brief über seine Kandidatur informiert. Ich habe ihn bisher noch nicht näher kennengelernt, aber sehr viel Positives über ihn gehört, er wird als starke Persönlichkeit beschrieben", sagte Niersbach.

Ob der DFB Al-Hussein bei der Wahl am 29. Mai im Duell mit dem umstrittenen Amtsinhaber Blatter unterstützen werde, stehe aber noch nicht fest. "Wir werden innerhalb der UEFA noch im Januar besprechen, wie wir uns positionieren", ergänzte Niersbach. Es wird allerdings erwartet, dass der Jordanier insbesondere aus Europa viele Stimmen erhält.

Kritik an Blatter aus Europa

Blatter führt die FIFA seit 1998. Dass der 78 Jahre alte Schweizer eine fünfte Amtszeit anstrebt, wird vor allem in Europa kritisiert. Der Weltverband und sein Präsident waren in den vergangenen Jahren vor allem durch Korruptionsvorwürfe und die umstrittene Vergabe der WM 2018 an Russland sowie 2022 an Katar ins Zwielicht geraten.

Neben Blatter hatte auch der als aussichtslos geltende frühere FIFA-Funktionär Jerome Champagne seine Absicht zur Kandidatur erklärt. Auch der Ex-Präsident des chilenischen Verbandes, Harold Mayne-Nicholls, hielt sich zuletzt eine Bewerbung offen.

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