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Manuel Neuer zu Robert Lewandowski: "Es ist alles in Ordnung"

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Machtwort von Neuer  

Lewandowskis Stimme für Ronaldo ist "total legitim"

14.01.2015, 16:29 Uhr | dpa

Manuel Neuer zu Robert Lewandowski: "Es ist alles in Ordnung". Manuel Neuer reagiert gewohnt gelassen auf die Weltfußballer-Wahl. (Quelle: imago/Revierfoto)

Manuel Neuer reagiert gewohnt gelassen auf die Weltfußballer-Wahl. (Quelle: Revierfoto/imago)

Nach der Verwirrung um Robert Lewandowskis Stimmabgabe zur Weltfußballerwahl suchte Matthias Sammer noch einmal das Gespräch mit dem Bayern-Stürmer. Der Sportvorstand, Mediendirektor Markus Hörwick und der Bundesliga-Torschützenkönig unterhielten sich nach dem Training im sonnigen Doha noch eine ganze Weile fernab der Kameras an einer Werbebande, während Manuel Neuer gelassen Richtung Kabine schlenderte.

Der Nationaltorhüter, der bei der Kür des Weltbesten der Branche Dritter wurde, störte sich keineswegs an Lewandowskis Stimmabgabe zugunsten von Gewinner Cristiano Ronaldo. "Es ist alles in Ordnung, ich finde es total legitim, dass er sich für einen Stürmerkollegen ausspricht. Ich habe da überhaupt kein Problem mit", sagte der Torwart im Trainingslager in Katar. Vielmehr sei es sogar ein Signal dafür, dass es "erstens keine Absprachen untereinander" gegeben habe und "zweitens, dass es eine faire Wahl ist", führte Neuer aus.

Der Nationalspieler war bei der Abstimmung hinter Ronaldo und Lionel Messi auf Rang drei gelandet. "Wir sind respektvoll miteinander umgegangen - wie Teamkollegen", sagte Neuer, der gemeinsam mit Arjen Robben aus Zürich nach Doha zurückgekehrt war. "Es war ein toller Abend, ich war froh, dass ich dabei war."

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Entschuldigt und dann zurückgenommen?

Um das Votum von Lewandowski hatte es zuvor Verwirrung gegeben. Der 26-Jährige hatte seine Entscheidung zunächst als "Fehler" bezeichnet, dann bei Twitter aber doch dazu gestanden. In seiner Muttersprache schrieb der polnische Nationalspieler auf seinem persönlichen Profil, er habe sich bewusst für Ronaldo entschieden und müsse sich dafür nicht entschuldigen.

Vom "kicker" wurde er zunächst gegenteilig zitiert. "Es war ein Fehler von mir. Ich würde heute ganz klar Neuer wählen. Aber ich habe irgendwann im August abgestimmt, heute würde ich anders wählen. Es tut mir sehr leid für Manu. Dass er noch nicht einmal Zweiter geworden ist, verwundert mich, auch der große Abstand zu Ronaldo ist nicht zu verstehen", wurde Lewandowski zitiert. Er dementierte die Aussage in seinem Tweet aber: "Kopiere, füge ein, so werden Gerüchte geboren."

Schweinsteiger und Sammer sehen kein Problem

Für Bastian Schweinsteiger, den der Stürmer bei seiner Wahl an Platz drei hinter Neuer gesetzt hatte, war das Votum ebenfalls kein Problem. "Jeder kann frei entscheiden, ich glaube nicht, dass es entscheidend war", sagte der DFB-Kapitän und war wie so oft zu einem Spaß aufgelegt: "Ich war ganz zufrieden, weil er mich als Dritten nominiert hat."

Ohnehin hätte Ronaldo auch ohne Lewandowskis Stimme den Goldenen Ball klar gewonnen. Der portugiesische Superstar hatte bei der Abstimmung mit 37,66 Prozent mehr Stimmen als Messi (15,76) und Neuer (15,72) zusammen bekommen.

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