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FIFA-Task-Force: Fußball-WM 2022 in Katar soll im Winter stattfinden

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Arbeitsgruppe entscheidet  

Task Force: Weltmeisterschaft 2022 soll im Winter stattfinden

24.02.2015, 13:31 Uhr | dpa, sid

FIFA-Task-Force: Fußball-WM 2022 in Katar soll im Winter stattfinden . FIFA-Boss Sepp Blatter nach der WM-Vergabe an Katar. (Quelle: dpa)

FIFA-Boss Sepp Blatter nach der WM-Vergabe an Katar. (Quelle: dpa)

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar findet aller Voraussicht nach im Winter statt. Zu diesem Entschluss kam eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern des Weltverbandes FIFA, der Kontinentalverbände, der finanzstärksten Ligen und der Vereine.

"Natürlich gibt es Vor- und Nachteile bei allen vorgeschlagenen Terminen. Es gibt eine Lösung - November/Dezember", sagte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke. In einer Mitteilung des Weltverbandes hieß es zudem, dass "der Vorschlag die Unterstützung aller sechs Kontinentalverbände" habe.

Finale Diskussionen folgen

Der Vorschlag der Terminfindungskommission beinhaltet zudem die Möglichkeit "einer Verkürzung des Zeitplans. Der genaue Zeitpunkt der Austragung muss allerdings noch final diskutiert werden." Im Gespräch ist eine Austragung vom 26. November bis 23. Dezember. Zudem wird in Erwägung gezogen, den Confederations Cup 2021 in einem anderen zur Asiatischen Fußball-Konföderation (AFC) gehörenden Land auszutragen. Als Testlauf für die WM könnte im Umkehrschluss die Klub-WM 2021 in Katar stattfinden.

WM 2022 im Winter 
Rummenigge verlangt Schadensersatz von der FIFA

Das sagt der Bayern-Boss in seiner Rolle als Vorsitzender der European Club Association. Video

Die bindende Entscheidung, wann die WM 2022 ausgetragen wird, fällt das Exekutiv-Komitee des Fußball-Weltverbandes auf einer Sitzung am 19./20. März. Es ist davon auszugehen, dass der Empfehlung der Task Force Folge geleistet wird.

"Vorschlag wird in Richtung November/Dezember gehen"

"Ich denke der Vorschlag wird in Richtung November/Dezember gehen", hatte zuvor auch AFC-Präsident Scheich Salman bin Ibrahim Al Chalifa, der Chef der Task Force ist, bestätigt. Für den Fall, dass kein Kompromiss gefunden werden könne, kündigte er an: "Es gibt aber auch andere Optionen". Als weiteren möglichen Termin nannte der Funktionär Januar/Februar.

Aufgrund der großen Hitze im Wüsten-Emirat Katar zur traditionellen WM-Zeit in den Sommermonaten Juni und Juli hatte die FIFA seit Monaten vergeblich nach einem neuen und konsensfähigen Termin gesucht. Widerstand gegen eine Austragung im Winter kam vor allem aus Europa - die Top-Ligen befürchten einen enormen Einfluss auf den Terminkalender der Klubwettbewerbe. Dort wurde zuletzt eine Vorverlegung lediglich um einige Wochen ins Frühjahr favorisiert. 

Doch der Alternativ-Vorschlag der europäischen Klubs und Ligen, die WM von Ende April bis Ende Mai auszutragen, erwies sich nicht als Ideallösung. Auch in diesem Zeitraum wäre mit hohen Temperaturen zu rechnen gewesen, außerdem beginnt 2022 der Fastenmonat Ramadan am 2. April.

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Boss der Premier League "sehr enttäuscht"

Gerade deshalb dürfte es Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, der in Doha als Vorsitzender der europäischen Klub-Vereinigung ECA von AC Mailands Geschäftsführer Adriano Galliani vertreten wurde, fortan primär um die finanzielle Entschädigung für die Vereine gehen. "Das wird unser Geschäft beeinflussen", hatte der 59-Jährige mit Blick auf die Saisonunterbrechungen von Bundesliga, Premier League und anderen Top-Ligen gesagt: "Die Kosten können nicht von den Vereinen übernommen werden."

Als "sehr enttäuschend" bewertete daher Richard Scudamore, Premier-League-Boss und Teil der Arbeitsgruppe, den Entschluss. "Ich denke, ich spreche da für alle europäischen Ligen und Klubs, die nunmal die meisten Spieler stellen."

Was auch immer die FIFA an wen auch immer zahlen wird - die deutschen Fußball-Fans müssen sich wohl oder übel auf Glühwein statt Bier einstellen. Ein erfolgreiches Abschneiden der DFB-Elf und ein weiterer Titel könnte dann aber immerhin zu einem netten Weihnachtsgeschenk werden.

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