Sie sind hier: Home > Sport > Fussball >

Trotz Winter-WM: Kein Finale am 23. Dezember

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Blatter stellt klar  

Trotz Winter-WM: Kein Finale am 23. Dezember

27.02.2015, 16:32 Uhr | sid, dpa

Trotz Winter-WM: Kein Finale am 23. Dezember. Sepp Blatter ist gegen ein WM-Finale kurz vor Weihnachten. (Quelle: imago/BPI)

Sepp Blatter ist gegen ein WM-Finale kurz vor Weihnachten. (Quelle: BPI/imago)

Das Finale der Winter-WM 2022 in Katar wird laut FIFA-Präsident Sepp Blatter "definitiv nicht am 23. Dezember stattfinden", sagte der 78-Jährige bei einem Termin in Nordirland: "Wir müssen spätestens am 18. Dezember fertig sein. Ich bin gegen den Tag vor Heiligabend."

Das FIFA-Exekutivkomitee entscheidet während der nächsten Sitzung am 19./20. März final über die Verlegung der Endrunde am Persischen Golf, Blatter will dann seinen Vorschlag einbringen. Am Montag hatte sich die Terminfindungskommission des Weltverbandes für November/Dezember ausgesprochen.

Im Anschluss war über ein Endspiel am 23. spekuliert worden. Startdatum wäre dann der 26. November - bei einem Endspiel zu einem früheren Zeitpunkt würde trotz der wahrscheinlich verkürzten Endrunde wohl auch die Eröffnungspartie früher stattfinden.

UMFRAGE
Laut Task Force soll die WM 2022 in Katar im Winter stattfinden. Finden Sie das richtig?

Blatter kommt der Premier League entgegen

Mit diesem Plädoyer für das Finale am 18. Dezember - dem Nationalfeiertag in Katar - kommt Blatter auch der englischen Premier League als größtem Kritiker entgegen, die dann an ihrem traditionellen Spieltag am 26. Dezember festhalten könnte. Das FIFA-Exekutivkomitee muss den Wintertermin bei seiner Sitzung am 19. und 20. März noch generell absegnen. Blatters Wort hat in dem Gremium entscheidendes Gewicht.

Blatters Vorstoß ist gleichzeitig ein weiterer Angriff gegen die UEFA. Europas Kontinentalverband hatte den November/Dezember-Termin zwar widerwillig akzeptiert, dabei aber für den spätest möglichen Beginn votiert, um die Auswirkungen auf die Champions League und die laufenden EM-Qualifikation 2024 gering zu halten.

Beckenbauer: "Werden es überleben"

Unterdessen erteilte Franz Beckenbauer Forderungen nach einem Boykott der WM 2022 eine klare Absage. "Das nützt ja nichts. Das macht gar keinen Sinn. Die Vergabe ist gemacht, also wird die WM in Katar stattfinden", sagte Beckenbauer. "Das wird sich einpendeln. Natürlich ist eine WM in unserem Winter befremdlich, aber das ist einmal. Also werden wir es überleben", sagte der 69-Jährige.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Katze auf dem Thron 
Sie glauben nicht, was diese Katze kann

Diese Katze benutzt die Toilette wie ein Mensch. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

Shopping
Jetzt bestellen: 6er-Set Solarleuchten für nur 14,99 €

Solarleuchten Globo mit warm-weißen LEDs sorgen für eine stimmungvolle Beleuchtung. Zu Weltbild.de Shopping

Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal