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DFB-Rente für Wolfgang Niersbach beschäftigt die FIFA

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Wegen Niersbach  

Weltverband FIFA schießt gegen den DFB

07.03.2015, 08:39 Uhr | sid, dpa

DFB-Rente für Wolfgang Niersbach beschäftigt die FIFA. Wolfgang Niersbachs Bezüge sind ein Reizthema zwischen der FIFA und dem DFB. (Quelle: imago/Eibner)

Wolfgang Niersbachs Bezüge sind ein Reizthema zwischen der FIFA und dem DFB. (Quelle: imago/Eibner)

Der Chef der FIFA-Compliance-Kommission, Domenico Scala, hat den Deutschen Fußball-Bund für seinen Umgang mit der Vergütungsregelung für Präsident Wolfgang Niersbach scharf kritisiert. "Man hätte ohne Not die frühzeitig zugesprochene Rente offenlegen können. So hat man die Öffentlichkeit getäuscht", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "In diesem Fall mangelt es an Transparenz. Man kann sie nicht nur bei anderen einfordern."

Niersbach erhält eine DFB-Betriebsrente aus seiner Zeit als Generalsekretär. Sein Vorgänger Theo Zwanziger hat Zweifel an der Rechtmäßigkeit und lässt die Regelung von der FIFA-Ethikkommission prüfen. Dieses Vorgehen hatte der DFB kürzlich als "lächerlich" bezeichnet.

DFB: "Absurder Vorwurf"

Das war aber noch nicht alles: Scala hält es zudem für verkehrt, dass die Position des DFB-Präsidenten beim weltgrößten Einzelsportverband der Welt immer noch ein Ehren- und kein Hauptamt ist: "Dass Personen mit einer solchen Machtposition nur mit einer Aufwandsentschädigung vergütet werden, halte ich für falsch. Damit ist immer auch ein Risiko der Bestechlichkeit verbunden."

Scala fordert in diesem Zusammenhang die Offenlegung aller Gehälter von Spitzenfunktionären. Dies gelte für die FIFA, aber auch für die Kontinental- und Nationalverbände: "Das ist heute Best Practice und ein wichtiger Hygienefaktor auch für die Reputation der FIFA."

Der DFB reagierte verwundert und verärgert auf Scalas Aussagen. "Es ist schon sehr befremdlich, dass sich hier jemand in dieser populistischen Art und Weise äußert, der den Sachverhalt offenbar gar nicht kennt", erklärte DFB-Mediendirektor Ralf Köttker. "Den absurden Vorwurf der Täuschung weisen wir auf das Schärfste zurück, schließlich hat der DFB die Regelung bereits im Februar 2012 noch vor der Wahl des Präsidenten öffentlich gemacht und seitdem immer wieder dargelegt."

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