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Regionalliga-Spiel endet mit 175 Festnahmen und 112 verletzten Polizisten

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Randale bei Regionalliga-Spiel  

Chaos in Berlin: 175 Festnahmen und 112 verletzte Polizisten

16.03.2015, 18:24 Uhr | sid

Regionalliga-Spiel endet mit 175 Festnahmen und 112 verletzten Polizisten. Vermummte Anhänger von Union Berlin versuchen, über den Zaun in den Gästeblock zu gelangen. (Quelle: imago/Matthias Koch)

Vermummte Anhänger von Union Berlin versuchen, über den Zaun in den Gästeblock zu gelangen. (Quelle: Matthias Koch/imago)

Insgesamt 175 Personen sind bei Krawallen während des Regionalliga-Spiels zwischen der 2. Mannschaft von Union Berlin und dem BFC Dynamo (0:1) festgenommen worden. 64 Personen müssen sich nun unter anderem wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung, Widerstands, Sachbeschädigung und Beleidigung verantworten. Nach Informationen der Polizei wurden bei dem Einsatz auch 112 Polizisten verletzt.

"Die Ausschreitungen am Sonntag haben nichts mit Fußballleidenschaft und Fußballfreude zu tun. Hier haben gewaltbereite Hooligans ganz gezielt die Auseinandersetzung gesucht", sagte Innen-Staatssekretär Bernd Krömer: "Ich verurteile diese Angriffe, vor allem auch auf die eingesetzten Polizeibeamten. Das ist absolut inakzeptabel."

Straftäter müssen sich verantworten

Auch Union verurteilte die Vorkommnisse: "Jeder Verletzte ist einer zu viel, und jeder von der Polizei ermittelte Straftäter wird sich für sein Handeln verantworten müssen", sagte Unions Sicherheitsbeauftragter, Sven Schlensog: "Natürlich möchten wir, dass alle Besucher unsere Fußballspiele ohne derartige Begleitumstände erleben können. Umso wichtiger ist es, dass die Vorkommnisse vom Sonntag sachlich ausgewertet werden und die Erkenntnisse in zukünftige Einsatzplanungen einfließen".

Polizei setzt Pfefferspray und Stöcke ein

Die Partie im Stadion an der Alten Försterei war für etwa 15 Minuten unterbrochen worden, nachdem rund 300 Union-Fans versucht hatten, über die Haupttribüne in den Gästeblock zu gelangen. Dabei wurden eingreifende Ordner und Polizisten attackiert. Die Beamten setzten daraufhin Reizstoffsprühgeräte und Mehrzweckstöcke ein.

Sitzschalen und Plastikbecher fliegen

Anschließend versuchten BFC-Fans, den Zaun zum Spielfeld zu übersteigen. Daran wurden sie von Ordnern und Einsatzkräften gehindert. "Im Fanblock der Gästemannschaft wurden Sitzschalen aus den Verankerungen gerissen und in Richtung Spielfeld geworfen, auch gefüllte Plastikbecher wurden weiterhin geworfen", berichtete die Polizei. Auch nach dem Spiel kam es zu diversen Ausschreitungen und körperlichen Attacken auf Polizei-Beamte.

Vermummte bahnen sich Weg zu Gästefans

Schon vor dem Anpfiff hatten die Beamten in einer Parkanlage etwa 130 Union-Anhänger bemerkt, "die teilweise schon vermummt waren und sich in unmittelbarer Nähe zur Wegstrecke der Gästefans befanden". Diese wurden in den Park zurückgedrängt. Ein Aufeinandertreffen der Fanlager konnte von den Polizisten jedoch vor, während und nach dem Spiel verhindert werden.

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