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DFB-Präsident Wolfgang Niersbach ins FIFA-Exekutivkomitee gewählt

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Nachfolger von Zwanziger  

Niersbach ins FIFA-Exekutivkomitee gewählt

24.03.2015, 16:08 Uhr | sid, dpa

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach ins FIFA-Exekutivkomitee gewählt. Wolfgang Niersbach rückt ins Exekutivkomitee der FIFA auf. (Quelle: dpa)

Wolfgang Niersbach rückt ins Exekutivkomitee der FIFA auf. (Quelle: dpa)

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach ist in das Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbandes FIFA gewählt worden. Der 64-Jährige wurde in Wien von den Delegierten der UEFA als Nachfolger von Theo Zwanziger per Akklamation für das Amt in der sogenannten Fußball-Weltregierung bestimmt. Offiziell tritt Niersbach seinen Posten beim FIFA-Kongress am 29. Mai in Zürich an.

Damit vollzieht sich endgültig der Übergang von Zwanziger zu Niersbach in allen wesentlichen Funktionärsposten. Der frühere Generalsekretär hatte Zwanziger auch schon 2012 als DFB-Chef und 2013 in der Exekutive der Europäischen Fußball-Union (UEFA) beerbt.

"Es war der einhellige Wunsch des DFB-Präsidiums, dass ich mich für dieses Amt zur Verfügung stelle. Ich sehe es als meine Aufgabe und meinen klaren Auftrag an, in dieser Rolle für die Interessen des deutschen und europäischen Fußballs einzutreten", sagte Niersbach: "Für mich ist und bleibt es eine Gemeinschaftsaufgabe, den Fußball weiterzuentwickeln und zu verändern."

Niersbach gilt nicht als Blatter-Vertrauter

Ligapräsident Reinhard Rauball, der als Teil der deutschen Delegation in Wien vor Ort war, begrüßte das Votum. "Es ist wichtig, dass der deutsche Fußball in diesem Gremium mit einer starken Stimme vertreten ist", sagte er: "Wolfgang Niersbach genießt das volle Vertrauen des Ligaverbandes. Er ist durch seine internationalen Kontakte die ideale Besetzung für dieses wichtige Amt, und wir sichern ihm für seine Aufgabe unsere gemeinsame Unterstützung zu."

Für den DFB endet damit eine schwierige Zeit. Zwanziger hatte seinen Nachfolger und den Verband selbst immer wieder attackiert. Dieses Verhalten war zuletzt auch von der UEFA kritisiert und als "peinlich" bezeichnet worden.

Im Gegensatz zu Zwanziger gilt der ehemalige Agenturjournalist nicht als Vertrauter von FIFA-Präsident Joseph Blatter. Dennoch mahnte er eine sachliche Zusammenarbeit mit dem umstrittenen Weltverbandspräsidenten an. "Ich werbe auch dafür, Sepp Blatter nicht für alles Negative in der Fußballwelt verantwortlich zu machen", sagte Niersbach.

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