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Christian Ziege tritt als Trainer der SpVgg Unterhaching zurück

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Schwabl: "Wollte ihn noch umstimmen"  

Europameister Ziege wirft in Unterhaching hin

25.03.2015, 16:38 Uhr | dpa, t-online.de, sid

Christian Ziege tritt als Trainer der SpVgg Unterhaching zurück. Nach einem Jahr in Unterhaching ist Christian Ziege überraschend von seinem Posten als Cheftrainer zurückgetreten. (Quelle: imago/Eibner)

Nach einem Jahr in Unterhaching ist Christian Ziege überraschend von seinem Posten als Cheftrainer zurückgetreten. (Quelle: Eibner/imago)

Christian Ziege ist nicht mehr Trainer des Drittligisten SpVgg Unterhaching. Fast auf den Tag genau ein Jahr nach seinem Amtsantritt reichte der Europameister von 1996 seinen Rücktritt bei Präsident Manfred Schwabl ein. Einen Nachfolger gibt es bislang nicht. "Dieser Schritt ist mir sehr schwer gefallen, weil mir der Verein und die Mannschaft am Herzen liegen", sagte der 43-Jährige.

Ziege sei nicht mehr überzeugt gewesen, den Klassenverbleib zu schaffen. "Ich habe versucht ihn noch umzustimmen, aber respektiere seine Entscheidung, obwohl ich der Meinung bin, dass wir mit ihm die Liga gehalten hätten", sagte Schwabl.

Ziege begründete seinen Schritt mit veränderten Rahmenbedingungen. Im Winter hatten die Hachinger in Andreas Voglsammer ihren besten Stürmer an Zweitligist 1. FC Heidenheim und in Michael Zetterer ihren Stammtorwart an Werder Bremen abgegeben.

Copado und Wörns als Nachfolger gehandelt

Schwabl wurde von der Entscheidung des ehemaligen Nationalspielers kalt erwischt. "Es gibt keinen Plan B", betonte der Vereinschef. Kandidaten für den freien Trainerposten sind Zieges bisherige Assistenten Francisco Copado und Christian Wörns, aber auch der ehemalige Sportdirektor und jetzige U19-Coach Claus Schromm, der schon von Juni 2012 bis Dezember 2013 die erste Mannschaft trainiert hatte.

Der einstige Bundesligist hat als Tabellen-17. lediglich noch einen knappen Vorsprung von zwei Punkten auf den ersten Abstiegsrang, den der FSV Mainz 05 II belegt. Aus den vergangenen fünf Spielen holte die Spielvereinigung lediglich einen Zähler.

Zudem droht den Hachingern der Abzug von zwei Punkten für die laufende Saison wegen eines Verstoßes gegen Lizenzierungsauflagen. Mit einer Entscheidung ist bis Anfang April zu rechnen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wollte sich auf Anfrage nicht zum Fall äußern, "weil es ein schwebendes Verfahren ist."

"Bin guter Dinge, alles erfüllt zu haben"

Die Strafe würde die Nöte des Drittligisten weiter verschärfen. "Ich bin guter Dinge, alles erfüllt zu haben", hatte Schwabl Mitte des Monats dem "Münchner Merkur" gesagt.

Wegen wiederholten Verstoßes gegen die Lizenzierungsauflagen hatte die Deutsche Fußball Liga (DFL) gerade erst dem Zweitligisten VfR Aalen zwei Punkte abgezogen.

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