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Mainz 05: "Werden Müller nicht beschäftigen"

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FSV trotzt umstrittenem Urteil  

Mainz 05: "Werden Müller nicht beschäftigen"

26.03.2015, 19:11 Uhr | sid

Mainz 05: "Werden Müller nicht beschäftigen". 05-Präsident Harald Strutz will Heinz Müller nicht weiterbeschäftigen. (Quelle: imago/Michael Weber)

05-Präsident Harald Strutz will Heinz Müller nicht weiterbeschäftigen. (Quelle: Michael Weber/imago)

Präsident Harald Strutz vom FSV Mainz 05 hat klargestellt, dass Torhüter Heinz Müller nach seinem Erfolg vor Gericht nicht in ein Arbeitsverhältnis beim Bundesligisten zurückkehren wird. "Es wird im schwebenden Verfahren keine Beschäftigung von Heinz Müller geben", erklärte der 64 Jahre alte Jurist.

Zur Not werde Müller "eben freigestellt, und dann müssen wir später schauen, ob wir bezahlen müssen oder nicht. Ich gehe davon aus, dass wir nicht bezahlen müssen." Er wisse nicht, ob Müller dem Verein nun "seine Arbeitskraft anbieten werde", erklärte Strutz weiter, "aber man kann ihm ja nicht sagen, du bist jetzt Platzwart, oder ihm eine andere Aufgabe geben, die dem eigentlichen Arbeitsverhältnis nicht entspricht".

Der ehemalige Torwart Müller hatte in erster Instanz überraschend einen Prozess gegen seinen Ex-Klub gewonnen. Der 36-Jährige hatte gegen die Befristung seines Vertrages geklagt und Recht bekommen. Strutz hält das Urteil für "die Entscheidung einer einzelnen Richterin".

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Mainz will alle Mittel ausschöpfen

Der Klub werde jedenfalls alle Mittel ausschöpfen, um das Urteil zu korrigieren. "Wir werden das Urteil sicherlich nicht rechtskräftig werden lassen - allein schon wegen seiner Bedeutung für den gesamten Amateur- und Profibereich", stellte der 05-Präsident klar: "Wir haben die Hoffnung, dass es nicht Dimensionen annimmt wie das Bosman-Urteil, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg."

Niersbach: "Verstehe das Urteil nullkommanull"

Beim DFB zeigte man sich überrascht über den erstinstanzliche Entscheidung des Falls Müller. Präsident Wolfgang Niersbach erklärte, er könne "das Urteil nullkommanull verstehen. Ich bin kein Jurist, aber ich wundere mich wirklich, dass hochstudierte Juristen eine solche Entscheidung herbeiführen, obwohl die Abläufe über Jahre hinweg Usus sind und sich bewährt haben." Er gehe aber "davon aus, dass die Entscheidung in den nächsten Instanzen korrigiert wird".

Sandrock: "Auf dem linken Fuß erwischt"

DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock sagte, er sei ebenfalls sehr überrascht: "Das hat uns ein Stück weit auf dem linken Fuß erwischt, da bin ich ganz ehrlich." Über die Folgen für den Fußball wolle er "nicht spekulieren". Doch auch er hofft auf eine Umkehr des Richterspruches. "Es werden sicher Rechtsmittel eingelegt werden", betonte er: "Und ich bin hoffnungsfroh, dass es dann zu einem anderen Urteil kommt."

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