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Nach Massenschläger: Amateur-Klub wirft Spieler raus

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"Wird nie wieder für uns spielen"  

Nach Prügelei: Amateur Klub wirft Spieler raus

22.04.2015, 17:32 Uhr | t-online.de

Nach Massenschläger: Amateur-Klub wirft Spieler raus. Der Platz des Berliner SC: Hier wurde Spieler Steven Dei-Kwarteng von Sparta Lichtenberg bei einer Schlägerei schwer verletzt. (Quelle: Facebook)

Der Platz des Berliner SC: Hier wurde Spieler Steven Dei-Kwarteng von Sparta Lichtenberg bei einer Schlägerei schwer verletzt. (Quelle: Facebook)

Nach der Massenschlägerei beim Amateurspiel zwischen dem Berliner SC und Sparta Lichtenberg ziehen die Gastgeber erste Konsequenzen. "Wir haben ein Video der Schlägerei ausgewertet und haben einen unserer Spieler suspendiert. Er wird nie wieder für uns spielen", sagte BSC-Präsident Hans Joachim Fenske gegenüber der "Berliner Zeitung".

Unterdessen befindet sich Sparta-Spieler Steven Dei-Kwarteng auf dem Weg der Besserung. Der 28-Jährige, der durch Tritte schwere Kopfverletzungen erlitt, wurde auch an seinem rechten Auge operiert. Dabei konnte sein Augenlicht mit hoher Wahrscheinlichkeit gerettet werden. Bei dem Eingriff wurde versucht, das durch die Prügelei verrutschte Auge wieder an die richtige Stelle zu schieben. "Ich bin super glücklich, die Operation ist gut verlaufen", sagte Dei-Kwarteng der "Bild".

Wer die Hauptverantwortlichen der brutalen Schlägerei in der 6. Liga sind, ist derweil noch nicht geklärt. Die Polizei ermittelt derzeit gegen drei Verdächtige.

"Ich bin total schockiert"

Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußballverbandes, ist von der Brutalität der Tat noch immer "total schockiert": "Ich neige nicht dazu, nach Entschuldigungen zu suchen, Gewalt gehört nicht zum Fußball. Wir müssen jetzt prüfen, ob alles vom Gastgeber getan wurde, um die Sicherheit von Spielern und Zuschauern zu sichern", sagte er der "BZ".

Laut Augenzeugen eskalierte die Situation, als einige Personen das Gästeteam bedrohten. Daraufhin soll es zu einer Rudelbildung gekommen sein. Nach Angaben von Sparta-Coach Dragan Kostic soll auch ein Messer gezückt worden sein. 40 bis 50 Personen waren beteiligt, die Polizei musste in großer Zahl anrücken.

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