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Arminia Bielefelds direkter Wiederaufstieg vertagt

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Führung schnell vergeben  

Arminia Bielefelds direkter Wiederaufstieg vertagt

09.05.2015, 16:50 Uhr | sid, dpa

Arminia Bielefelds direkter Wiederaufstieg vertagt. Kopfballduell zwischen Thomas Geyer vom SV Wehen Wiesbaden (re.) und dem Bielefelder Fabian Klos. (Quelle: dpa)

Kopfballduell zwischen Thomas Geyer vom SV Wehen Wiesbaden (re.) und dem Bielefelder Fabian Klos. (Quelle: dpa)

Arminia Bielefeld muss mindestens eine weitere Woche auf die direkte Rückkehr in die 2. Bundesliga warten. Beim SV Wehen Wiesbaden vergab die Mannschaft von Trainer Norbert Meier mit einem 1:1 (1:1) ihren ersten Matchball. Ein Sieg hätte gereicht, da die Verfolger Holstein Kiel und MSV Duisburg noch gegeneinander spielen.

Nur drei Minuten lang durfte die Arminia in Wiesbaden von der Aufstiegsparty mit 4000 mitgereisten Fans träumen. Fabian Klos (25. Minute) hatte den Tabellenführer in Führung gebracht, doch David Blacha (28.) glich aus.

Den zweiten direkten Aufstiegsplatz eroberte am 36. Spieltag zumindest für eine Nacht wieder Holstein Kiel. Die Störche bezwangen Fortuna Köln mit 4:0 (1:0) und liegen mit 67 Punkten zwei Zähler vor dem MSV Duisburg, der am Sonntag bei Rot-Weiß Erfurt antritt. Die Tore für Kiel erzielten Manuel Schäffler (19./57.), Marc Heider (81.) und Mikkel Vendelbo (84.).

Die Stuttgarter Kickers erhielten sich ihre kleine Chance auf den Relegationsplatz beim Tabellenfünften Preußen Münster mit einem 3:2 (0:1). Gerrit Müller (64.) und Manuel Fischer (81./90.) drehten dabei den 0:2-Rückstand.

Vier Mannschaften müssen zittern

Auch der Abstiegskampf der 3. Liga spitzt sich zu. Borussia Dortmund II feierte einen enorm wichtigen Sieg bei Energie Cottbus. Durch das 3:0 (0:0) schob sich der BVB an der SpVgg Unterhaching vorbei, die bei Dynamo Dresden 1:5 (0:2) verlor. Über dem Strich steht der FSV Mainz 05 II nach einem 1:1 (0:1) gegen den VfL Osnabrück.

Hansa Rostock hatte am Freitag 2:3 beim VfB Stuttgart II verloren und muss ebenfalls noch zittern. Jahn Regensburg (0:1 gegen den Chemnitzer FC) steht bereits seit dem vergangenen Wochenende als erster Absteiger fest.

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