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FIFA: Blatter-Gegner van Praag zieht Kandidatur zurück

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Zwei Konkurrenten weniger  

Figo und van Praag ziehen FIFA-Kandidatur zurück

21.05.2015, 18:33 Uhr | dpa

FIFA: Blatter-Gegner van Praag zieht Kandidatur zurück. Der ehemalige portugiesische Fußballstar Luis Figo hat seine Kandidatur zurückgezogen. (Quelle: dpa)

Der ehemalige portugiesische Fußballstar Luis Figo hat seine Kandidatur zurückgezogen. (Quelle: dpa)

Zwei Konkurrenten weniger: Michael van Praag und Luis Figo werden bei der FIFA-Präsidentschaftswahl in der kommenden Woche doch nicht gegen Amtsinhaber Sepp Blatter antreten. Van Praag will stattdessen Jordaniens Prinzen Ali bin al-Hussein unterstützen, teilte sein Wahlkampfteam in einer schriftlichen Erklärung mit.

Die 209 FIFA-Mitgliedsländer wählen den neuen Chef bei ihrem Kongress am 29. Mai in Zürich. Eine Wiederwahl Blatters gilt als sehr wahrscheinlich.

Mehrheit gegen Blatter gilt als ausgeschlossen

Van Praag gilt als einer der profiliertesten Kritiker Blatters. Vor dem FIFA-Kongress 2014 in Sao Paulo hatte er bei einer UEFA-Sitzung das Wort ergriffen und den im Saal anwesenden Schweizer zum Rückzug aufgefordert. Dies hatte Blatter später als schlimmste Brüskierung in seiner Funktionärs-Laufbahn bezeichnet.

Der Niederländer van Praag wollte nur eine Amtszeit als FIFA-Chef fungieren, um eine Erneuerung des skandalumwitterten Weltverbandes einzuleiten. Offenbar traut die Koalition der Blatter-Gegner eher Prinz Ali zu, möglichst viele Stimmen zu bekommen.

Figo kritisiert Wahlprozess

In einem persönlichen Statement begründete Figo seine Entscheidung. Der Portugiese kritisierte den Wahlprozess als Abstimmung zur Macht eines einzelnen Mannes - "etwas, das ich nicht bereit bin mitzumachen". Damit bleiben nur noch Amtsinhaber Joseph Blatter und Prinz Ali Hussein für die Wahl übrig. Eine Mehrheit gegen Blatter gilt derzeit angesichts der Unterstützung des Schweizers aus Afrika und Asien als nahezu ausgeschlossen.

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