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Frankreich setzt sich durch  

Deutsche U17 verpasst den EM-Titel

22.05.2015, 20:52 Uhr | dpa, sid

Deutsche U17 verpasst den EM-Titel. Die deutsche Mannschaft ist nach der deutlichen Pleite bedient. Die Silbermedaille ist kein Trost. (Quelle: Reuters)

Die deutsche Mannschaft ist nach der deutlichen Pleite bedient. Die Silbermedaille ist kein Trost. (Quelle: Reuters)

Alles Daumendrücken der WM-Helden war vergebens: Die U17-Junioren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) haben die Krönung einer bis zum Finale perfekten EM verpasst. Nach vier Siegen in vier Turnierspielen ohne Gegentor unterlag die Mannschaft von Trainer Christian Wück Frankreich im Endspiel verdient mit 1:4 (0:1). "Ich bin stolz auf das Team. Wir haben eine tolle EM gespielt. Im Finale hat Frankreich seine Chancen besser genutzt", sagte Wück, der von Sportdirektor Hansi Flick auf der Tribüne tröstend in den Arm genommen wurde.

Die ersten Gegentreffer des Turniers waren gleich entscheidende, sie kosteten die deutsche Auswahl einen vierten EM-Triumph in dieser Altersklasse. Den Treffern des überragenden Odsonne Edouard (40./47./70.) von Paris Saint Germain hatten die deutschen Junioren in Burgas nur das zwischenzeitliche 1:2 durch Erdinc Karakas (50.) entgegenzusetzen. Gökhan Gül (beide VfL Bochum) unterlief zudem in der dritten Minute der Nachspielzeit ein Eigentor.

Löw und Götze grüßen aus der Ferne

Die A-Prominenz des deutschen Fußballs fieberte im Lasur-Stadion oder in der Heimat vor dem Fernseher mit. Verbandspräsident Wolfgang Niersbach war eigens nach Bulgarien gereist, aus der Heimat hatten unter anderem Weltmeister Mario Götze und Bundestrainer Joachim Löw gegrüßt - der sagte: "Ich traue dem Team diesen Titel ohne Weiteres zu."

Die Devise war eindeutig: Die zuvor unbezwungene Abwehr stabil halten, zugleich frisch nach vorne spielen - oder, wie Halbfinal-Siegtorschütze Janni Serra es formulierte: "Unbedingt den Pott holen!"

Zidane-Sohn erwischt einen schlechten Tag

Das gestaltete sich gegen pfeilschnelle und technisch starke Franzosen allerdings extrem schwierig: In den ersten 20 Minuten zischten die Bälle nur so an Constantin Frommanns Tor vorbei. In der 25. Minute musste der Freiburger im Eins-gegen-eins gegen Reine Adelaide retten.

Kurz darauf hatte auf der anderen Seite Luca Zidane, Sohn der Ikone Zinédine Zidane, bei einem Fernschuss Eggesteins Glück. Zidane war danach ein Unsicherheitsfaktor im Spiel der Franzosen, er ermöglichte auch nach dem Doppelschlag von Edouard mit einem krassen Fehler das deutsche Comeback. Die DFB-Abwehr wiederum war vor den Gegentreffern nicht konsequent genug.

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