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FIFA-Festnahmen: Die Schweizer Bundesamt-Erklärung im Wortlaut

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Nach FIFA-Festnahmen  

Die Erklärung des Bundesamtes für Justiz im Wortlaut

27.05.2015, 09:21 Uhr | sid

Nach der Festnahme hochrangiger FIFA-Mitglieder hat das Schweizer Bundesamt für Justiz eine Erklärung zu den Vorkommnissen abgegeben.

Die Erklärung im Wortlaut:

Bern. Auf Anordnung des Bundesamtes für Justiz (BJ) sind heute Mittwoch sechs Fußballfunktionäre in Zürich festgenommen und in Auslieferungshaft versetzt worden. Sie werden gemäß US-Verhaftsersuchen verdächtigt, Bestechungsgelder in Millionenhöhe angenommen zu haben.

UMFRAGE
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Die sechs Fußballfunktionäre wurden heute in Zürich von der Kantonspolizei Zürich festgenommen. Die Haftanordnung des BJ stützt sich auf Verhaftsersuchen der US-Behörden. Die für den Bezirk Ost von New York zuständige Staatsanwaltschaft ermittelt gegen diese Personen wegen des Verdachts der Annahme von Bestechungsgeldern und verdeckten Provisionen seit Beginn der 1990er Jahre bis heute. Die mutmaßlichen Bestecher - Vertreter von Sportmedien und von Sportvermarktungsunternehmen - sollen in Zahlungen an hochrangige Fußballfunktionäre - Delegierte der FIFA (Fédération Internationale de Football Association) und andere Funktionäre von FIFA-Unterorganisationen - in Höhe von über 100 Millionen Dollar verwickelt gewesen sein. Als Gegenleistung sollen sie bei der Austragung von Fußballturnieren in den USA und Lateinamerika die Medien-, Vermarktungs- und Sponsoringrechte erhalten haben. Diese Straftaten sind gemäß Verhaftsersuchen in den USA abgesprochen und vorbereitet worden; zudem sind Zahlungen über US-Banken abgewickelt worden

Anhörung der verhafteten Personen

Die Kantonspolizei Zürich führt noch heute im Auftrag des BJ Anhörungen zu den US-Verhaftsersuchen durch. Erklärt sich die gesuchte Person bei der Anhörung mit der sofortigen Auslieferung einverstanden, wird ein vereinfachtes Verfahren durchgeführt. Das BJ kann in diesem Fall unverzüglich die Auslieferung an die USA bewilligen und den Vollzug veranlassen. Widersetzt sich hingegen die gesuchte Person ihrer Auslieferung, wird das BJ die USA auffordern, innert der vom bilateralen Auslieferungsvertrag vorgesehenen Frist von 40 Tagen ein formelles Auslieferungsgesuch zu stellen.

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