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UEFA fordert Verschiebung der Fifa-Präsidentenwahl

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Wegen FIFA-Skandal  

UEFA fordert Verschiebung der Präsidenten-Wahl

27.05.2015, 19:50 Uhr | AP, sid, dpa

UEFA fordert Verschiebung der Fifa-Präsidentenwahl. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat bestürzt auf den neuen FIFA-Skandal reagiert. (Quelle: imago/Jan Huebner)

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat bestürzt auf den neuen FIFA-Skandal reagiert. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) will die Präsidenten-Wahl des Weltverbands FIFA wegen des jüngsten Skandals verschieben lassen. Einen entsprechenden Beschluss habe das UEFA-Exekutivkomitee mit DFB-Präsident Wolfgang Niersbach während einer außerordentlichen Sitzung in Warschau gefasst. Zudem drohte die UEFA mit einem Boykott des FIFA-Kongresses in der Schweiz.

Bislang steht die Wahl, bei der Amtsinhaber Joseph Blatter in seine fünfte Amtszeit bestätigt werden möchte, für Freitag auf der Agenda des 65. Kongresses des Weltverbands. Herausforderer ist der jordanische Prinz Ali bin Al Hussein.

"Die UEFA ist der Meinung, dass der Kongress verschoben und die Wahl des Präsidenten innerhalb der nächsten sechs Monate stattfinden sollte", sagte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino nach dem Treffen des Exekutivkomitees vor dem Europa-League-Finale in Warschau.

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"Schädlich für den gesamten Fußball"

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sieht vor allem den Fußball durch die Ermittlungen und Festnahmen im Zuge des neuen FIFA-Skandals beschädigt. "Es wäre erschütternd, wenn sich die im Raum stehenden, schweren Vorwürfe gegen Mitglieder der FIFA als richtig herausstellen", teilte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes mit. "Es ist schockierend und schädlich für den gesamten Fußball, was sich in Zürich zwei Tage vor dem FIFA-Kongress abspielt."

Das US-Justizministerium beschuldigt insgesamt 14 Personen, darunter neun Fußball-Funktionäre, des organisierten Verbrechens und der Korruption. Sieben FIFA-Funktionäre oder Offizielle der ihr angeschlossenen Konföderationen wurden in Zürich festgenommen.

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