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Blatter äußert sich: "Das ist eine schwierige Zeit für den Fußball"

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Blatter äußert sich  

"Das ist eine schwierige Zeit für den Fußball"

27.05.2015, 21:09 Uhr | dpa, AP

Blatter äußert sich: "Das ist eine schwierige Zeit für den Fußball". FIFA-Präsident Joseph Blatter distanziert sich von den Machenschaften einiger Top-Funktionäre des Fußballs. (Quelle: imago)

FIFA-Präsident Joseph Blatter distanziert sich von den Machenschaften einiger Top-Funktionäre des Fußballs. (Quelle: imago)

Am Ende des Tages meldete sich der FIFA-Boss dann doch noch zu Wort. "Das ist eine schwierige Zeit für den Fußball, die Fans und die FIFA", ließ Joseph Blatter in einer Presseerklärung verlauten. Sieben Funktionäre der FIFA oder Offizielle der ihr angeschlossenen Konföderationen waren am Morgen in Zürich wegen des Verdachts der Korruption oder Geldwäsche von den Schweizer Kantonspolizei aufgrund eines Amtshilfegesuches der US-Justizbehörden festgenommen worden.

Der 79-Jährige stellte klar, "dass wir die Untersuchungen der Schweizer und US-Behörden begrüßen". Diese Untersuchungen würden "die Maßnahmen stärken, welche die FIFA bereits eingeleitet hat, um falsches Handeln im Fußball zu beenden". Als Reaktion auf die Vorwürfe sperrte die FIFA insgesamt elf Funktionäre vorläufig von allen Fußballaktivitäten.

"Solch ein Fehlverhalten einzelner Personen hat im Fußball keinen Platz", sagte Blatter. Die von der Ethikkommission verhängten Sanktionen seien "auf einem ähnlichen Level" anzusiedeln wie ähnliche Schritte, welche die FIFA "über Jahre hinweg vollzogen hat, um Mitglieder auszusperren, die den Ethik-Code missachten."

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Zwei FIFA-Vizepräsidenten unter den Festgenommenen

Die FIFA werde laut Blatter weiterhin sowohl mit den Behörden zusammenarbeiten als auch "innerhalb der Organisation energisch handeln, um Vertrauen zurückzugewinnen und den Fußball von jeglichem Fehlverhalten zu befreien."

Unter den Festgenommenen waren nach US-Angaben die FIFA-Vizepräsidenten Jeffrey Webb von den Kaimaninseln und Eugenio Figueredo aus Uruguay. Festgesetzt worden sind zudem Eduardo Li aus Costa Rica, der Nicaraguaner Julio Rocha, der Brite Costas Takkas, Rafael Esquivel aus Venezuela und der Brasilianer José Maria Marin.

Die Stellungnahme von Joseph S. Blatter im Wortlaut

"Dies ist eine schwierige Zeit für den Fußball, die Fans und die FIFA als Organisation. Wir haben Verständnis für die Enttäuschung, die von vielen Seiten ausgedrückt wurde, und mir ist klar, dass sich die heutigen Ereignisse darauf auswirken, wie wir von vielen Seiten gesehen werden.

So unglücklich sich diese Ereignisse auch darstellen, muss klargestellt werden, dass wir die Handlungsweise und die Untersuchungen der U.S.-amerikanischen und der schweizerischen Behörden begrüßen und überzeugt sind, dass sie zur Durchsetzung der Maßnahmen beitragen, die die FIFA selbst bereits getroffen hat, um jegliches Fehlverhalten im Fußball auszumerzen.

Viele sind vom Tempo der Veränderungen enttäuscht, doch ich möchte die Maßnahmen unterstreichen, die wir getroffen haben und weiterhin treffen werden. Die heutige Aktion der Schweizerischen Bundesanwaltschaft wurde in Gang gesetzt, als wir selbst Ende des vergangenen Jahres ein Dossier an die schweizerischen Behörden übergeben haben.

Lassen Sie mich Folgendes klarstellen: Derartiges Fehlverhalten hat im Fußball keinen Platz. Wir werden dafür sorgen, dass alle daran beteiligten Personen aus dem Fußball entfernt werden. Im Anschluss an die heutigen Ereignisse hat die Unabhängige Ethik-Kommission, die selbst mitten in Ermittlungen in Bezug auf die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 steckt, sofort reagiert und die von den Behörden benannten Personen provisorisch von der Teilnahme an jeglichen Fußballtätigkeiten auf nationaler und internationaler Ebene ausgeschlossen.

Diese Maßnahmen erfolgen zusätzlich zu vergleichbaren Schritten, die die FIFA bereits im vergangenen Jahr unternommen hat, um diejenigen Personen auszuschließen, die unseren eigenen Ethikkodex verletzen."

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