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FIFA-Skandal: US-Ermittler kündigt weitere Festnahmen an

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FIFA-Skandal  

US-Ermittler kündigt weitere Festnahmen an

30.05.2015, 08:34 Uhr | t-online.de, rtr

FIFA-Skandal: US-Ermittler kündigt weitere Festnahmen an. Ermittler des FBI bei einer Durchsuchung eines CONCACAF-Büros in der vergangenen Woche.  (Quelle: Reuters)

Ermittler des FBI bei einer Durchsuchung eines CONCACAF-Büros in der vergangenen Woche. (Quelle: Reuters)

In dem Korruptionsskandal bei der FIFA stehen einem Medienbericht zufolge weitere Festnahmen bevor. Er sei sich diesbezüglich ziemlich sicher, sagte der Chef der Ermittlungsabteilung der US-Steuerbehörde, Steve Weber, der "New York Times". "Wir gehen davon aus, dass weitere Personen in Straftaten verwickelt sind", sagte er.

Um wen es sich dabei handelt oder ob der neu gewählte FIFA-Präsident Sepp Blatter zu den Verdächtigen gehört, wollte er der Zeitung zufolge nicht sagen.

Herausforderer steckt auf

In dieser Woche wurden kurz vor dem Jahreskongress des Weltfußballverbandes mehrere führende Funktionäre aus dem Umfeld von Blatter wegen Bestechungsvorwürfen festgenommen. Seit Beginn der Neunziger Jahre sollen mehr als 150 Millionen Dollar geflossen sein.

UMFRAGE
Hat der Korruptionsskandal bei der FIFA Auswirkungen auf Ihr Verhältnis zum Fußball?

Trotz des Skandals wurde Blatter am Freitag für eine fünfte Amtszeit als Präsident gewählt. Er verpasste mit 133 Stimmen zwar die im ersten Wahldurchgang nötige Zwei-Drittel-Mehrheit. Sein Herausforderer, Prinz Ali bin al-Hussein, gab nach der ersten Runde aber auf und macht damit den Weg frei. Er hatte 73 Stimmen erhalten. Im zweiten Durchgang hätte eine einfache Mehrheit gereicht.

Enttäuschung bei Verbänden

Der australische und der US-Verband zeigten sich enttäuscht über die Wahl Blatters. Beide sagten aber auch zu, sich innerhalb der Organisation für Änderungen einzusetzen. "Unser Ziel ist eine Führung der FIFA, die verantwortungsvoll, nachvollziehbar sowie transparent ist und im Interesse des Fußballs ist", teilte der Präsident des US-Verbandes, Sunil Gulati, mit.

Der wichtige Sponsor Coca-Cola forderte Aufklärung des Skandals. Der Weltfußballverband müsse konkrete Schritte unternehmen. Coca-Cola ist seit 1974 Fifa-Partner und sponsert seit 1978 die WM. Der jetzige Vertrag läuft laut FIFA bis 2022, wenn der Wettbewerb in Katar ausgetragen wird.

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