Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball >

Platini, Figo und Co.: Wer folgt auf Sepp Blatter bei der FIFA?

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Platini, Figo und Co.  

Das sind die Kandidaten für die Blatter-Nachfolge

03.06.2015, 13:49 Uhr | AP, dpa

Platini, Figo und Co.: Wer folgt auf Sepp Blatter bei der FIFA?. Mögliche Kandidaten auf den Posten des FIFA-Chefs: Michel Platini, Luis Figo und Prinz Ali bin al-Hussein (v.li.n.re.). (Quelle: dpa)

Mögliche Kandidaten auf den Posten des FIFA-Chefs: Michel Platini, Luis Figo und Prinz Ali bin al-Hussein (v.li.n.re.). (Quelle: dpa)

Wer wird der neue Boss des Fußball-Weltverbands? Bereits wenige Minuten nach dem angekündigten Rückzug von FIFA-Präsident Joseph Blatter haben die Spekulationen um den möglichen Nachfolger begonnen. Der Wahlkongress soll voraussichtlich zwischen Dezember diesen Jahres und März 2016 stattfinden. Schon am Dienstagabend äußerten sich die ersten potenziellen Kandidaten - das Feld reicht von aktuellen Top-Funktionären, früheren Herausforderern des scheidenden Schweizers bis zu einer deutschen Lichtgestalt.

Der 79-jährige Schweizer sagte am Dienstag in Zürich, sein Mandat als Fifa-Chef scheine "nicht von jedem in der Welt des Fußballs unterstützt zu werden". Damit zog er die Konsequenz aus den nicht abreißendenden Korruptionsvorwürfen gegen die FIFA. Laut Medienberichten ist Blatter nun selbst ins Visier der Ermittler geraten.

Bis zur Neuwahl, die frühestens im Dezember stattfindet, bleibt Blatter im Amt. Hauptfavoriten auf seine Nachfolge sind UEFA-Präsident Michel Platini und Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien. Die potenziellen Nachfolge-Kandidaten auf das Amt des FIFA-Präsidenten im Überblick:

Der UEFA-Chef

Eine Kampfkandidatur gegen Blatter hatte Platini als Präsident der Europäischen Fußball-Union stets tunlichst vermieden. Ambitionen auf das höchste Funktionärsamt verhehlte der 59-Jährige hingegen ebenso wenig. "Es ist noch nicht an der Zeit etwas anderes zu tun", sagte Platini vor zehn Monaten, als er seinen Verzicht auf eine FIFA-Bewerbung erklärte. Doch eine weltweite Unterstützung für den Blatter-kritischen Franzosen erscheint zumindest zum derzeitigen Zeitpunkt fraglich.

Die früheren Blatter-Gegner

Der gegen Blatter unterlegene Prinz Ali Bin al-Hussein aus Jordanien und der Niederländer Michael van Praag erklärten schon am Dienstagabend, dass sie sich eine Kandidatur offenhalten. "Ich stehe allen nationalen Verbänden zur Verfügung, die einen Wandel wollen, darunter all diejenigen, die Angst hatten, einen Wandel zu machen", sagte der jordanische Prinz.

Luis Figo, der wie van Praag vor der Wahl zugunsten al-Husseins zurückgezogen hatte, forderte eine "gemeinsame weltweite Lösung". Aus dem Trio besäße al-Hussein wohl die größten Chancen - pikant würde die Situation, wenn sowohl der aus Europa unterstützte Jordanier wie auch Platini antreten sollten. Der frühere Profi David Ginola, der schon vor der vergangenen Wahl die notwendigen fünf Unterstützerländer nicht aufbringen konnte, will es erneut versuchen.

Der Stellvertreter

Wäre der Schweizer sofort zurückgetreten, hätte Issa Hayatou als längster sich im Amt befindender Vizepräsident die Geschäfte übernommen; Alles andere als ein Neuanfang. Der 68-Jährige aus Kamerun sitzt seit 1990 in der FIFA-Exekutive und stand schon mehrfach unter Korruptionsverdacht, den er stets zurückwies. 2011 kam er mit einer Rüge des Internationalen Olympischen Komitees für den Erhalt von 20.000 US-Dollar vom früheren Marketingpartner ISL davon.

UMFRAGE
FIFA-Präsident Sepp Blatter ist zurückgetreten. Glauben Sie, dass sich beim Weltverband dadurch etwas ändern wird?

Der Ex-Politiker

Der ehemalige brasilianische Star Zico hat eine Kandidatur für das freiwerdende Amt des FIFA-Präsidenten nicht ausgeschlossen. Der 62-Jährige schrieb nach dem angekündigten Rücktritt von FIFA-Chef Blatter auf seiner Facebook-Seite: "Warum nicht? In meinem Leben ist es immer um Fußball gegangen."

Festlegen wollte sich Zico aber nicht. Noch habe er keine Unterstützung, aber wenn es für jeden offen sei, "kann ich ein Kandidat werden. Es ist noch eine Idee. Wer weiß?", schrieb Zico. Derzeit arbeitet er als Trainer im indischen Goa. Anfang der 1990er Jahre hatte Zico in Brasilien als Sportminister auch in der Politik Karriere gemacht.

Der Strippenzieher

Erst beim Kongress am vergangenen Freitag wurde Ahmad al Fahad al Sabah ins FIFA-Exko gewählt. Und doch war der Kuwaiti schon mittendrin. Am Vorabend der Wahl zeigten Fotos den höchst einflussreichen Sportfunktionär an der Seite von Platini, al Sabah weiß wie man Mehrheiten beschafft. Schon Thomas Bach profitierte bei der Wahl zum IOC-Präsidenten von seinen Diensten.

Der Kaiser

Seine Popularität nutzte Franz Beckenbauer bereits, um die WM 2006 nach Deutschland zu holen - auf ihn als Präsidenten könnte sich die Fußball-Welt sicher einigen. Als Exko-Mitglied war er allerdings bei der skandalumwitterten WM-Vergabe an Russland 2018 und Katar 2022 im Dezember 2010 beteiligt und sieht sich noch mit Ermittlungen der FIFA-Ethikkommission konfrontiert. Der 69-Jährige hatte eine mögliche Nachfolge in den vergangenen Tagen aber bereits selbst ausgeschlossen.

Paukenschlag in Zürich 
Joseph Blatter tritt als FIFA-Präsident zurück

Das nächste FIFA-Beben – und diesmal ist das schier Unmögliche eingetreten. Video

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Was dieser Arzt gleich macht ist einfach unglaublich

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal