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FIFA: Sepp Blatter sagt Reisen ab und bleibt in der Schweiz

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Aus Angst vor der US-Justiz?  

Blatter sagt Reisen ab und bleibt in der Schweiz

03.06.2015, 17:20 Uhr

FIFA: Sepp Blatter sagt Reisen ab und bleibt in der Schweiz. Die Welt des FIFA-Präsidenten Joseph Blatter wird plötzlich ganz klein. (Quelle: dpa)

Die Welt des FIFA-Präsidenten Joseph Blatter wird plötzlich ganz klein. (Quelle: dpa)

Gefangen im eigenen Land? FIFA-Präsident Joseph S. Blatter wird nach seiner Rücktritts-Ankündigung erst einmal sämtliche Amtsgeschäfte ausschließlich vom Schweizer Stammsitz des Fußball-Weltverbandes aus führen.

Möglicherweise will sich Blatter so vor dem Zugriff der US-Justiz schützen. Anders als seine verhafteten früheren Funktionärskollegen ist Blatter in der Schweiz vor den amerikanischen Behörden sicher. Die Eidgenossen liefern keine eigenen Staatsbürger an Drittländer aus.

"Sämtliche Reisen" abgesagt

FIFA-Sprecher Walter De Gregorio wies genau diesen Zusammenhang aber zurück: "Wenn ihn die Polizei verhören will, kann sie das auch in der Schweiz tun." De Gregorio begründete die ungewöhnliche Reiseunlust seines Chefs mit der Entwicklung von notwendigen Krisenplänen für die eskalierten Situation der vergangenen Tage: "Dazu müssen alle wichtigen Leute und Entscheidungsträger in Zürich auf der Kommandobrücke stehen."

Auch De Gregorio selbst hat eigenen Angaben zufolge "sämtliche Reisen" abgesagt. US-Medien hatten gemeldet, dass die US-Behörden inzwischen Untersuchungen gegen Blatter eingeleitet hätten. Dafür liegt bislang allerdings keine Bestätigung vor.

FIFA-Sprecher weist Spekulationen zurück

Damit fährt Blatter vorerst auch nicht zur Frauen-WM ab Samstag in Kanada oder zur schon laufenden U20-WM in Neuseeland. Blatter fehlt als zweiter Top-Funktionär der FIFA in Kanada.

Bereits zu Wochenbeginn hatte sein Generalsekretär Jerome Valcke auf den Übersee-Trip verzichtet, ehe Blatters rechte Hand wegen einer FIFA-Überweisung von zehn Millionen Dollar an den früheren Verbands-Vizepräsidenten Jack Warner auch öffentlich in die Bredouille geriet.

Medien: Katars WM-Macher vor US-Einreise gewarnt

Derweil gerät bei den Ermittlungen der US-Justiz offenbar auch die Vergabe der WM-Endrunde 2022 an Katar stärker in den Fokus. Informationen des Schweizer "Tagesanzeigers" zufolge sollen die Organisatoren des übernächsten WM-Turniers wegen drohender Verhaftungen von ihren Anwälten vor der Einreise in die USA gewarnt worden sein.

UMFRAGE
FIFA-Präsident Sepp Blatter ist zurückgetreten. Glauben Sie, dass sich beim Weltverband dadurch etwas ändern wird?

Katars WM-Organisationskomitee dementierte die Informationen allerdings. "Das ist falsch, und es ist verantwortungslos, darüber zu schreiben", sagte Komitee-Sprecher Nasser al-Kather dem "Tagesanzeiger".

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