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FIFA: Hitzfeld wünscht sich Beckenbauer als Blatter-Nachfolger

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"Er hat das Renommee und die Reputation"  

Hitzfeld wünscht sich Beckenbauer als Blatter-Nachfolger

05.06.2015, 15:06 Uhr | sid

FIFA: Hitzfeld wünscht sich Beckenbauer als Blatter-Nachfolger. Ottmar Hitzfeld (li.) findet, Franz Beckenbauer würde für die nötige Transparenz sorgen. (Quelle: imago/MIS)

Ottmar Hitzfeld (li.) findet, Franz Beckenbauer würde für die nötige Transparenz sorgen. (Quelle: MIS/imago)

Noch ist unklar, wer das Erbe von Sepp Blatter als FIFA-Präsident antreten wird. Ex-Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld könnte sich für den Posten einen langjährigen Weggefährten vorstellen. "Ich wüsste schon einen Namen. Aber der wird es wahrscheinlich nicht machen, weil er sich etwas zurückgezogen hat. Das ist Franz Beckenbauer", sagte Hitzfeld bei Sky Sport News HD.

Beckenbauer hätte "das Renommee und die Reputation, die FIFA auch überall vertreten zu können", fügte der 66-Jährige hinzu: "Er ist jemand, der sehr ehrlich und sehr offen ist und auch für die nötige Transparenz sorgen würde."

Auf die Hitzfeld-Aussagen angesprochen, wies Beckenbauer gegenüber Sky alle Spekulationen um das Präsidenten-Amt zurück: "Das kommt überhaupt nicht infrage. Ich bin vor einigen Jahren aus allen Ämtern ausgetreten, um mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen."

UMFRAGE
Wäre für Sie Wolfgang Niersbach ein guter FIFA-Präsident?

Macht es doch Niersbach?

Unterdessen drückt die UEFA bei der Nachfolger-Suche aufs Tempo: Eilig und ohne ein Wort zum erschütternden Skandal verschwand deren Boss Michel Platini zusammen mit DFB-Präsident Wolfgang Niersbach vor dem Champions-League-Finale (am Samstag ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) ins Berliner Ritz-Carlton.

Nach dem schwachen Auftritt der UEFA beim "FIFA-Beben" wollen die Europäer bei der Suche nach ihrem Erben für Blatter dieses Mal alles richtig machen - hinter den verschlossenen Türen des Edel-Hotels könnte auch Niersbachs Name fallen.

Blatter soll so schnell wie möglich weg

Der vermeintliche Geheimfavorit, der als einer der wenigen Funktionäre völlig unbelastet in die Gespräche rund um das Finale in der deutschen Hauptstadt geht, hält sich aber bislang deutlich zurück. In einem Punkt sind sich aber alle einig: Blatter muss so schnell wie möglich weg und ein starker UEFA-Kandidat (Niersbach: "Das muss das Ziel sein") her.

"Normalerweise müsste man sagen, dass es einen sofortigen Rücktritt gibt", sagte Niersbach im ZDF: "Die Rücktrittsankündigung ist eine Zwischenlösung - für mich ist das keine Lösung." Das komplizierte Wahl-Prozedere müsse weitaus schneller über die Bühne gehen. Laut den Statuten ist die Ablösung Blatters in vier Monaten möglich - Stand jetzt soll aber erst zwischen Dezember 2015 und März 2016 gewählt werden.

Berlin die Zentrale der Blatter-Gegner

Wer dann antritt, ist auch einige Tage nach dem völlig überraschenden Schritt des FIFA-Bosses völlig offen. Täglich melden sich neue Interessenten für den Platz auf dem Weltfußball-Thron. Die "Big Player" Platini und der kuwaitische Scheich Ahmad al Sabah sagten aber nichts. Deshalb ist Berlin aktuell die Zentrale der Blatter-Gegner.

Aus Südkorea flog eigens der Auto-Milliardär Chung Mong-Joon für Gespräche mit der UEFA ein. "Ich werde mit dem UEFA-Präsidenten über den Stand der Dinge sprechen - und darüber, was nun zu tun ist", sagte der frühere FIFA-Vizepräsident vor seiner Abreise aus Seoul: "Wir erleben gerade extrem schwere Zeiten bei der FIFA."

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Korruption auch bei der WM-Vergabe 2006?

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Versuchen Figo und van Praag ihr Glück?

Laut Niersbach wäre Platini beim Kongress in Zürich der "ideale Übergang gewesen, den die FIFA gebraucht hätte". Die entscheidende Vereinbarung dazu hatte Blatter mit seiner erneuten Kandidatur über den Haufen geworfen.

Mit Europas Segen tauchten statt des Franzosen die Blatter-Herausforderer Michael van Praag (67) und Luis Figo (42), die beide entnervt zurückzogen, sowie der am Ende unterlegene jordanische Prinz Ali bin Al Hussein (39) auf. Keiner war die große Lösung, dennoch ist es möglich, dass alle bei einem Platini-Verzicht noch einmal ihr Glück versuchen.

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