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FA-Chef Dyke zu FIFA-Skandal: Blatter wird im Gefängnis landen

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"Er ist bald weg vom Fenster"  

FA-Chef: Blatter wird im Gefängnis landen

06.06.2015, 10:00 Uhr | t-online.de, sid

FA-Chef Dyke zu FIFA-Skandal: Blatter wird im Gefängnis landen. Greg Dyke hält mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg. (Quelle: imago/BPI)

Greg Dyke hält mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg. (Quelle: BPI/imago)

Deutliche Worte: Der Chef des englischen Fußball-Verbandes FA ist sich sicher, dass Sepp Blatter im Zuge des FIFA-Skandals im Gefängnis landen wird. Auf die Frage, ob er darauf wetten würde, antwortete Greg Dyke in einem Gespräch mit der britischen Zeitung "The Guardian" mit "Ja".

Blatter sei "tot" nach seiner Ankündigung, als FIFA-Präsident abzutreten. "Es ist vorbei. Er wird weg vom Fenster sein, und das innerhalb von Monaten", sagte der 68-Jährige. Und weiter: "Wenn man eine solche Organisation führt und dann seinen Rückzug bekannt gibt, ist es genau ab diesem Moment vorbei."

Berichte, England könne im Falle eines Entzugs für Russland oder Katar als WM-Gastgeber einspringen, bezeichnete er als unrealistisch: "Wir werden die WM 2018 nicht hier haben - und die WM 2022 auch nicht." England war einer der Bewerber für die Turniere, war bei der Vergabe durch die FIFA aber leer ausgegangen.

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Aufruf zum WM-Boykott

Dyke fiel bereits in der Vergangenheit immer wieder durch deutliche Kritik am Fußball-Weltverband auf. Erst vor wenigen Tagen rief er dazu auf, dass "große" Fußball-Nationen wie England oder Deutschland das Turnier 2018 in Russland boykottieren sollten.

Dieser Aufruf müsse von mindestens "zehn großen Ländern" unterstützt werden, um Auswirkungen zu haben, hatte Dyke dem BBC Radio gesagt: "Ansonsten ist es zwecklos."

"Wir brauchen das Geld der FIFA nicht"

Gegenüber dem "Guardian" bekräftigte er seine Meinung noch einmal. Dass er sich damit sportpolitisch weit aus dem Fenster lehnt, ist dem Funktionär egal.

"Ich und die FA haben nichts zu verlieren. Wir brauchen das Geld der FIFA nicht. Wir können sagen, was wir wollen", so Dyke. "Ich bin jetzt 68 und stehe kurz vor dem Ruhestand. Das ist der große Vorteil, wenn man alt ist und sein Geld verdient hat: Es kann einem alles egal sein!"

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