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FIFA: Interimschef Domenico Scala denkt über WM-Neuvergaben nach

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Verlieren Russland und Katar die WM?  

FIFA-Interimschef: "Vergabe könnte nichtig sein"

07.06.2015, 15:47 Uhr | AP

FIFA: Interimschef Domenico Scala denkt über WM-Neuvergaben nach. Domenico Scala denkt über eine Neuvergabe der nächsten beiden Weltmeisterschaften nach. (Quelle: dpa)

Domenico Scala denkt über eine Neuvergabe der nächsten beiden Weltmeisterschaften nach. (Quelle: dpa)

FIFA-Interimschef Domenico Scala denkt über eine Neuvergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 nach. Wie die Schweizer "Sonntagszeitung" berichtet könnte Russland und Katar die Austragung entzogen werden, sollten Hinweise auf Korruption vorliegen.

"Sollten Beweise dafür vorliegen, dass die Vergabe nach Katar und Russland nur dank gekaufter Stimmen zustande kam, dann könnte die Vergabe nichtig sein", zitiert das Blatt Scala. Der Präsident der FIFA-Compliance-Kommission erklärte aber, dass es solche Hinweise bisher nicht gibt.

Statuten erlauben Änderungen

Sollten Belege für Schmiergeldzahlungen auftauchen, hat die FIFA die juristische Befugnis Russland und Katar das Gastgeberrecht abzuerkennen. Die Statuten des Weltverbandes, der zurzeit vom schlimmsten Korruptionsskandal seiner 111-jährigen Geschichte erschüttert wird, enthalten eine Regelung, nach der einem Land bei "unvorhergesehenen Fällen und höherer Gewalt" die Ausrichtung der WM genommen werden kann.

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FIFA-Präsident Sepp Blatter ist zurückgetreten. Glauben Sie, dass sich beim Weltverband dadurch etwas ändern wird?

"Wenn es noch Beweise gibt, dass eine erhebliche Menge von Stimmen auf illegale Weise gekauft worden ist, dann könnte das natürlich geändert werden", sagte der Schweizer Rechtsprofessor und Antikorruptionsexperte Mark Pieth. "Ich würde es nicht völlig ausschließen, und natürlich sind viele andere Fragen damit verknüpft." Bisher scheinen Russland und Katar sich aber keine Sorgen zu machen.

Bewerbungsprozess wird untersucht

Der Weltverband befindet sich in einer akuten Krise, seitdem sieben Funktionäre in der vergangenen Woche in einem Züricher Luxushotel im Vorfeld des FIFA-Kongresses festgenommen worden waren. Sie zählen zu insgesamt 14 Offiziellen, die von US-Behörden wegen Korruption angeklagt worden sind. Zudem kündigte der langjährige Präsident Joseph Blatter nur vier Tage nach seiner Wiederwahl seinen Rücktritt an.

Getrennt davon untersuchen Schweizer Stellen den Bewerbungsprozess für die Weltmeisterschaften 2018 und 2022, bei dem das Gastgeberrecht an Russland und Katar ging. 2010 hatte das FIFA-Exekutivkomitee für die beiden Länder gestimmt. Beinahe sofort waren Vorwürfe des Stimmenkaufs laut geworden.

Auch der vom Ethik-Gremium des Verbandes beauftragte Anwalt Michael Garcia konnte keine Klarheit schaffen. Er trat nach Meinungsverschiedenheiten über den 2014 veröffentlichten Inhalt des Reports zurück.

1986 und 2003 Austragungsort geändert

Die FIFA hat in der Vergangenheit bereits späte Änderungen bei großen Turnieren vorgenommen. Allerdings waren diese nicht von einem derartigen Kaliber, wie es der Entzug der Vergabe an Russland oder Katar hätte. Kolumbien zog sich vier Jahre vor der WM 1986 wegen wirtschaftlicher Probleme als WM-Gastgeber zurück, und Mexiko sprang ein. 2003 wurde die Frauen-WM wegen der Verbreitung des Sars-Virus mit nur sechsmonatigem Vorlauf von China in die USA verlegt.

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