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FIFA-Skandal: Nachfolger von Blatter wird wohl im Dezember gewählt

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WM-Vergabe 2026 verschoben  

Medien: Blatter-Nachfolger wird im Dezember gewählt

10.06.2015, 13:48 Uhr | dpa, t-online.de

FIFA-Skandal: Nachfolger von Blatter wird wohl im Dezember gewählt. Abgang: Der Nachfolger von Joseph Blatter soll noch in diesem Jahr gewählt werden. (Quelle: Reuters)

Abgang: Der Nachfolger von Joseph Blatter soll noch in diesem Jahr gewählt werden. (Quelle: Reuters)

Die FIFA kommt nicht zur Ruhe. So soll der Außerordentliche Kongress des Fußball-Weltverbandes für die Wahl eines Nachfolgers des scheidenden Präsidenten Joseph Blatter möglicherweise am 16. Dezember dieses Jahres stattfinden. Das berichtet die BBC.

Eine FIFA-Sprecherin teilte auf Anfrage mit, dass der Termin noch durch das Exekutivkomitee auf einer außerordentlichen Sitzung im Juli bestätigt werden müsse. Es seien allerdings mehrere Termine im Gespräch.

Vergabe sollte 2017 stattfinden

Unterdessen kündigte Generalsekretär Jerome Valcke bei der Pressekonferenz im russischen WM-Spielort Samara an, dass das Bewerbungsverfahren für die WM 2026 verschoben wird. "Wir wollten mit dem Bieterverfahren demnächst beginnen. Aber zum jetzigen Zeitpunkt ist es Unsinn. Wir werden den Prozess verschieben", sagte Valcke.

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Ursprünglich hätten die FIFA-Mitglieder am Donnerstag über den genauen Ablaufplan informiert werden sollen. Die WM-Vergabe sollte dann auf dem FIFA-Kongress 2017 in Kuala Lumpur stattfinden.

Die Entscheidung folgte gut eine Woche nach der Blatters Ankündigung, sein Amt zur Verfügung zu stellen. Auch Valcke war im Zusammenhang mit einer Zehn-Millionen-Dollar-Zahlung von Südafrika an die CONCACAF-Konföderation unter Druck geraten. Der Franzose wies dies zurück. Es gebe keinen Grund, ihn zu beschuldigen."Ich bin transparent wie ich nur kann", sagte er.

WM 2018 nicht "in Gefahr"

Valcke und Russlands Sportminister Witali Mutko haben derweil Forderungen über eine Neuvergabe der WM 2018 zurückgewiesen. "Bei der Wahl Russlands als Gastgeber wurden keine Regeln verletzt, alles entsprach den Vorschriften. Zu diesem Schluss ist auch eine Untersuchungskommission in ihrem Bericht gekommen", sagte der FIFA-Funktionär.

Auch Mutko bekräftigte, dass Russland "im Rahmen der Regeln" gehandelt habe. Er sehe die WM nicht in Gefahr. Auch im Zuge der Vergabe an Russland waren Korruptionsvorwürfe laut geworden.

Die Untersuchungen des damaligen FIFA-Chefermittlers Michael Garcia erwiesen sich aber als schwierig, weil viele Computer nach dem Bewerbungsverfahren zerstört worden waren. Nachgewiesen werden konnten dennoch mehrere Verstöße gegen Meldepflichten von Kontakten zu FIFA-Exekutivmitgliedern. Diese sollen laut FIFA jedoch keinen nachweisbaren Einfluss auf die WM-Vergabe gehabt haben.

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