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FIFA-Skandal: US-Staranwältin Jenny Durkan vertritt wohl die FIFA

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Korruptionsskandal  

"Bild": Star-Anwältin vertritt die FIFA

17.06.2015, 11:13 Uhr | t-online.de, sid

FIFA-Skandal: US-Staranwältin Jenny Durkan vertritt wohl die FIFA. Sepp Blatter und die FIFA stehen unter Druck. (Quelle: dpa)

Sepp Blatter und die FIFA stehen unter Druck. (Quelle: dpa)

Die ehemalige US-Generalstaatsanwältin Jenny Durkan hat nach Informationen der "Bild"-Zeitung die anwaltliche Vertretung der FIFA im Korruptionsskandal übernommen. Die 57-Jährige habe das Mandat des Fußball-Weltverbands unmittelbar nach der Wiederwahl des FIFA-Präsidenten Sepp Blatter am 29. Mai übernommen. Kurz darauf hatte der 79-Jährige seinen Rücktritt angekündigt.

Durkan arbeitet für die renommierte Kanzlei Quinn, Emanuel, Urquhart & Sullivan und gilt laut dem Blatt in den USA als einer der der "härtesten" Anwältinnen.

Blatter zum Rücktritt bewegt?

Sie habe Blatter die Tragweite der Ermittlungen durch die US-Bundesbehörde FBI klar gemacht, schreibt die Zeitung weiter, was ein entscheidender Grund für dessen angekündigte Demission gewesen sei. "Sie hat den FIFA-Funktionären unverblümt gesagt, was noch aus den USA zu erwarten ist. In der Deutlichkeit waren viele überrascht davon. Vor und während des Kongresses ist das wohl unterschätzt worden", zitiert die "Bild" einen FIFA-Insider.

UMFRAGE
Macht FIFA-Präsident Blatter ernst und bleibt im Amt?

Die US-Bundesbehörde FBI und die Staatsanwaltschaft New York Ost ermitteln wegen Geldwäsche, der Annahme von Bestechungsgeldern und der Bildung krimineller Organisationen sowie Korruption bei WM-Vergaben und TV-Rechten gegen FIFA-Funktionäre und gegen direkt mit dem Fußball beteiligte Personen.

Schwere Vorwürfe

In der veröffentlichten Anklageschrift werden 14 Personen schwer belastet. Sieben hochrangige FIFA-Funktionäre waren per Amtshilfegesuch von der Schweizer Polizei in Zürich festgenommen worden. Kronzeuge Chuck Blazer, über viele Jahre Generalsekretär des Verbandes für Nord- und Zentralamerika sowie der Karibik (CONCACAF), und von 1996 bis 2013 Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees, hat Bestechungen im Zuge der Vergabe der Weltmeisterschaften 1998 und 2010 gestanden.

Die Schweizer Bundesanwaltschaft ermittelt zudem wegen "Unregelmäßigkeiten" bei den WM-Vergaben nach Russland (2018) und Katar (2022) gegen Unbekannt.

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