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FIFA-Skandal: Banken haben 53 Verdachtsfälle von Geldwäsche gemeldet

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FIFA-Skandal  

Staatsanwaltschaft untersucht 53 Verdachtsfälle von Geldwäsche

17.06.2015, 16:40 Uhr | sid, dpa, AP

FIFA-Skandal: Banken haben 53 Verdachtsfälle von Geldwäsche gemeldet. Die FIFA-Zentrale in Zürich. (Quelle: ddp images)

Die FIFA-Zentrale in Zürich. (Quelle: ddp images)

Im Zuge der Ermittlungen gegen den Weltfußball-Verband FIFA wegen der Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 haben Banken 53 Verdachtsfälle von Geldwäsche gemeldet. Das teilte die Schweizer Generalstaatsanwaltschaft mit. Man schließe nicht aus, dazu FIFA-Präsident Sepp Blatter und Generalsekretär Jérôme Valcke zu befragen, sagte Generalstaatsanwalt Michael Lauber. Insgesamt werden 104 Bankverbindungen untersucht.

Falls neue Hinweise Verbrechen beweisen würden, sei es nicht ausgeschlossen, dass beiden Ländern die Gastgeberrolle entzogen werde, sagte Lauber. "Mir macht es nichts aus, wenn das irgendwo anders zusätzlich (Schaden) verursacht", sagte Lauber.

Lauber: "FIFA-Zeitplan ist mir egal"

Bisher seien zehn Personen verhört worden. Laut Lauber müssen umfangreiche Datenmengen analysiert werden, einen Zeitplan konnte er nicht geben. Die Aufarbeitung der Fälle kann möglicherweise erst abgeschlossen werden, wenn die Turniere bereits gespielt worden sind. "Der Zeitplan der FIFA ist mir völlig egal. Mich interessiert nur das Strafverfahren. Ich mache keine Politik mit diesem Fall. Ich versuche, das Gesetz durchzusetzen", sagte Lauber.

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Kriminelle Misswirtschaft und Geldwäsche

Der Generalstaatsanwalt gab aus ermittlungstaktischen Gründen keinerlei Details über die Untersuchungen preis. So blieb die Frage nach dem finanziellen Volumen der Bankverbindungen unbeantwortet. Ob auch die WM-Vergabe 2010 nach Südafrika Bestandteil der Ermittlungen sind, ließ Lauber ebenfalls offen.

Die Züricher FIFA-Zentrale war vor rund drei Wochen durchsucht worden. Lauber hatte ein Ermittlungsverfahren rund um die Vergabe der WM 2018 an Russland und 2022 an Katar eröffnet. Es bestehe der Verdacht auf kriminelle Misswirtschaft und Geldwäsche beim Vergabeprozess, hatte es geheißen.

Parallel dazu hat die US-Justiz gegen 14 Funktionäre Anklage wegen Korruption erhoben. Sieben von ihnen wurden bereits in Zürich festgenommen und müssen mit der Auslieferung rechnen.

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