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FIFA-Wahl: Liberianer Musa Bility kündigt Kandidatur an

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Wahl zum FIFA-Präsidenten  

Liberianer Bility kündigt Kandidatur an

19.06.2015, 08:52 Uhr | sid, dpa

FIFA-Wahl: Liberianer Musa Bility kündigt Kandidatur an . Die FIFA braucht einen neuen Präsidenten. (Quelle: dpa)

Die FIFA braucht einen neuen Präsidenten. (Quelle: dpa)

Für die bevorstehende Wahl eines neuen FIFA-Präsidenten hat ein zweiter Bewerber seinen Hut in den Ring geworfen. Musa Bility, Vorsitzender des liberianischen Fußballverbandes, gab seine Kandidatur bekannt. Er sei als "kühn, aufrichtig, freimütig" bekannt und immer bereit, seine Meinung zu sagen, erklärte er dem Sender BBC.

"Wenn etwas nicht stimmt, mache ich keinen Rückzieher, und ich glaube, das hat mir einigen Respekt eingebracht", so Bility weiter. Der 48-Jährige wies darauf hin, dass Afrika in der FIFA über die meisten Stimmen verfügt. "Wir müssen vorangehen, um den Fußball zusammenzubringen."

Bility: "Habe große Rückendeckung aus Afrika"

Bility, der seit 2010 den Verband des westafrikanischen Landes führt, fühlt sich befähigt für das Amt. "Wir alle sind der Meinung, dass der Fußball einen schwierigen Moment erlebt, und es sind schwierige Momente, in denen große Anführer hervortreten", sagte er.

Bility, außerhalb Afrikas weitgehend unbekannt, erhält nach eigener Aussage Rückendeckung auf seinem Kontinent. "Ich habe mit einem halben Dutzend Präsidenten des afrikanischen Fußballs gesprochen, und ich habe ihre Unterstützung", berichtete er: "Wenn ich einen Grund hätte zu glauben, dass Afrika nicht zu mir stehen wird, werde ich nicht antreten."

Auch Zico und Prinz bin Al Hussein wollen kandidieren

FIFA-Präsident Joseph Blatter war wegen Korruptionsermittlungen gegen hochrangige Funktionäre unter Druck geraten. Keine 100 Stunden nach seiner Wiederwahl hatte er Ende Mai dann doch überraschend seinen Rücktritt angekündigt. Der konkrete Termin für die Wahl steht noch nicht fest, im Raum steht der 16. Dezember.

Auch der frühere brasilianische Spitzenfußballer Zico will sich als Kandidat aufstellen lassen. Der 88-malige Nationalspieler war von 1990 bis 1991 Sportminister in Brasilien. Zudem hatte der jordanische Prinz Ali bin Al Hussein, der gegen Blatter verloren hatte, angedeutet, erneut antreten zu wollen.

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