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Nach Aus bei U21-EM 2015: Hrubersch wehrt sich gegen Kritik

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Unprofessionelle Vorbereitung?  

U21-Coach Hrubesch wehrt sich gegen Kritiker

28.06.2015, 11:31 Uhr | dpa, t-online.de

Nach Aus bei U21-EM 2015: Hrubersch wehrt sich gegen Kritik. U21-Nationaltrainer Horst Hrubesch weist die Vorwürfe zurück. (Quelle: imago/MIS)

U21-Nationaltrainer Horst Hrubesch weist die Vorwürfe zurück. (Quelle: MIS/imago)

Horst Hrubesch hat sich nach dem blamablen 0:5 der deutschen U21-Fußballer im EM-Halbfinale gegen Portugal gegen die Kritiker zur Wehr gesetzt. Aufkommenden Spekulationen, er und seine Mannschaft hätten eine unprofessionelle Vorbereitung auf das Spiel gehabt, wies der Trainer der deutschen Junioren energisch zurück.

"Da ist nichts vorgefallen. Ich kann denen nichts vorwerfen. Wenn da irgendwas gewesen wäre, dann wäre ich der Erste gewesen, der es gewusst hätte", sagte Hrubesch.

Zuvor hatte Abwehrspieler Matthias Ginter zu Protokoll gegeben, dass sich "jeder Spieler an die eigene Nase fassen muss, ob er in der Vorbereitung auf dieses Spiel wirklich absolute Professionalität an den Tag gelegt hat". Nachfragen ließ der Profi vom BVB unbeantwortet.

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Kann die deutsche U21-Nationalmannschaft bei Olympia 2016 eine Medaille holen?

Dafür äußerte sich Hrubesch zu der Aussage des Dortmunders: "Ich habe mit Matthias gesprochen. Das war im Rahmen dieser Enttäuschung. Da ist absolut nichts vorgefallen. Ich wäre der erste gewesen, der das erfahren hätte."

"Vom Kopf her nicht geregelt gekriegt"

Körperlich habe die DFB-Auswahl keine Schwächen gehabt, sagte Hrubesch weiter. Sein Team habe es aber möglicherweise "vom Kopf her nicht so geregelt gekriegt", so der DFB-Coach weiter.

"Diese Klatsche bleibt haften"

Er machte keinen Hehl daraus, wie weh im die Niederlage tut. "Ich bin jetzt 64 Jahre alt, ich habe genug Klatschen bekommen. Aber diese Klatsche bleibt haften", so Hrubesch.

Vor einer klaren Analyse des Scheiterns werde man "nicht weglaufen", sagte er weiter. Mit dem Halbfinal-Einzug hatte sich das Team immerhin das Olympia-Ticket gesichert.

Hrubesch erneuert Rücktrittsgedanken

Gleichzeitig erneute Hrubesch mit Blick auf Rio 2016 seine Rücktrittsgedanken für die Zeit danach. "Ich schaue derzeit bis Olympia. Aber es wäre vielleicht ganz gut, wenn dann ein junger Trainer käme. Einer, der um 20, 30 oder noch mehr Jahre näher dran ist", sagte der 64-Jährige.

Ein Trainerwechsel mitten in der Qualifikation für die EM 2017 sei kein Problem, so Hrubesch. "Das wäre kein Problem, die Winterpause dauert sechs Monate", sagte Hrubesch.

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