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RB Leipzig: Zitate über den umstrittenen Zweitligisten

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Zitate zu RB  

Das denkt die Bundesliga über Leipzig

07.07.2015, 12:24 Uhr | t-online.de

Rüdiger Fritsch (Präsident SV Darmstadt 98): Das Modell Darmstadt 98 und RB Leipzig unterscheidet sich nun mal extrem. Da wird es von uns keine offizielle Vereinsrichtlinie geben. Ich persönlich kann dem Projekt Red Bull und Fußball überhaupt nichts Positives oder Interessantes abgewinnen.

Christian Heidel (Manager FSV Mainz 05): "Ich finde es schade, dass der Erfolg im Fußball nicht mehr ausschließlich vom Fußball abhängig ist. Wir als Mainz 05 müssen Tickets und Spieler verkaufen, um investieren zu können, andere verkaufen dafür Autos und Brause."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Ein Verein gehört nicht einem Menschen. Der Verein gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren. Ein Verein ist kein Ort, um möglichst viel abzuschöpfen und zu werben, sondern ein Gemeinschaftsort. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, ohne Gemeinschaft ist er nicht überlebensfähig. Das Gemeinschaftserlebnis auf dem Fußballplatz steht über der vollständigen Kommerzialisierung."

UMFRAGE
Kann RB Leipzig in den nächsten Jahren zum FC Bayern und Co. aufschließen?

Peter Neururer (Ex-Trainer VfL Bochum): "Ich bleibe dabei, dass ich einiges, was da in Leipzig möglich ist, zum Kotzen finde. Diese Meinung habe ich ja auch nicht exklusiv. Dass zum Beispiel ein Red-Bull-Klub Spieler über einen anderen Red-Bull-Klub verpflichten kann und der Spieler dann dort spielt, wo er eigentlich nicht spielen dürfte - das halte ich für absolut schädlich für den Fußball. Das ist Wettbewerbsverzerrung größten Maßes."

Matthias Sammer (Sportvorstand FC Bayern): "Ein paar Traditionalisten werden wieder rumschreien und weinen, aber das ist nicht in Ordnung. Wenn es Lok und Chemie Leipzig nach der Wende nicht geschafft haben, ihre Kraft im Interesse des Fußballs vor Ort zu bündeln - dann gibt es immer einen lachenden Dritten. Das schafft natürlich auch Arbeitsplätze. Dementsprechend bin ich dem immer positiv gegenüber gestanden."

Dietmar Hopp (Mehrheitseigner 1899 Hoffenheim): "Ich unterscheide nicht nach den Beweggründen der Mäzene oder Investoren. Wir leben in einer Marktwirtschaft, und dazu gehört auch Marketing. Man kann Fußball nicht so lupenrein halten, wie sich das manche Kritiker wünschen."

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender FC Bayern): "Zunächst mal eins: Ich habe keine Sorge oder gar Ängste vor RB Leipzig. Zweitens: Das Thema RB Leipzig, die ganze Diskussion, kann man relativ schnell zu den Akten legen - wenn man Financial Fairplay als Lizenzierung bitte auch in der Bundesliga einführt. Dann ist das Thema von selbst erledigt. Dann darf der Herr Mateschitz per anno maximal 15 Millionen pro Jahr investieren - oder 45 Millionen für drei Jahre."

Stephan Schippers (Geschäftsführer Borussia M'gladbach): "RB Leipzig muss deutlich und transparent zeigen, dass es bereit ist, die Bedingungen der DFL zu erfüllen und seine Ankündigungen in die Tat umsetzen. Die 50+1-Regelung als Grundpfeiler des Profifußballs, wie wir ihn in Deutschland kennen, muss anerkannt und mit Leben gefüllt werden - und zwar nicht nur auf dem Papier."

Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund): "Dietmar Hopp ist vollkommen in Ordnung. Hoffenheim braucht die Liga aber nicht unbedingt. Der liebe Gott möge es verhindern, dass bald noch Rasenschach Leipzig dazu kommt."

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Franz Beckenbauer (Ehrenpräsident FC Bayern): "Ich begrüße es sehr, wenn sich Konzerne wie Red Bull, mit Didi Mateschitz an der Spitze, für den Fußball entscheiden. Die Gegner, das ist ein bisschen der Neid der Besitzlosen, die gerne so einen Sponsor hätten."


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