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Michel Platini kandidiert für Sepp-Blatter-Nachfolge bei FIFA

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Offiziell bestätigt  

Michel Platini kandidiert für Blatter-Nachfolge

29.07.2015, 18:10 Uhr | sid, dpa

Michel Platini kandidiert für Sepp-Blatter-Nachfolge bei FIFA. Er hat gut lachen: Michel Platini gilt als klarer Favorit bei der Wahl des FIFA-Präsidenten. (Quelle: imago/Golovanov)

Er hat gut lachen: Michel Platini gilt als klarer Favorit bei der Wahl des FIFA-Präsidenten. (Quelle: Golovanov/imago)

UEFA-Präsident Michel Platini will am 26. Februar 2016 der Nachfolger Joseph Blatters an der Spitze des Fußball-Weltverbandes FIFA werden. Der Franzose gab offiziell seine Kandidatur um das Amt des FIFA-Präsidenten bekannt. Er habe einen entsprechenden Brief an die 209 Mitgliedsverbände geschrieben.

"Es gibt Zeiten im Leben, in denen du dein Schicksal in die eigenen Hände nehmen musst", sagte Platini. Der Schweizer Blatter wird den Posten beim Wahl-Kongress in Zürich im kommenden Jahr nach 18 Jahren als Reaktion auf den Korruptionsskandal aufgeben.

Platini erklärte, dass er der FIFA die "Würde und den Stellenwert" zurückgeben wolle, die der Weltverband verdiene: "Ich kandidiere mit Enthusiasmus und Überzeugung, aber auch mit Demut - denn ich weiß, dass ich nicht alleine erfolgreich sein kann."

UMFRAGE
Wäre Michel Platini der richtige FIFA-Präsident?

Platini der klare Favorit

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll der frühere Weltklassefußballer die Zusagen der Konföderationen aus Europa, Asien, Südamerika und Nord- und Zentralamerika haben. Damit hätte der 60-Jährige bereits die Stimmenmehrheit sicher.

Als einziger ernsthafter Gegenkandidat wird der frühere FIFA-Vize und Auto-Milliardär Chung Mong-Joon aus Südkorea erwartet. Ob Argentiniens Ikone Diego Maradona, der frühere brasilianische Weltstar Zico, Liberias Verbandsboss Musa Bility oder andere gehandelte Kandidaten antreten werden oder dürfen, ist offen. Bis zum 26. Oktober müssen die Anwärter ihre Bewerbung eingereicht haben.

Wird Niersbach neuer UEFA-Boss?

Sollte Platini nach der Wahl beim außerordentlichen FIFA-Kongress in sieben Monaten in Zürich tatsächlich als Blatters Erbe feststehen, beginnt das große Stühlerücken. Wolfgang Niersbach wird als Favorit auf die Platini-Nachfolge bei der UEFA gehandelt. Schon bei der Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees Mitte September auf Malta könnte der Präsident des DFB von seinen Kollegen gebeten werden, für das Amt zu kandidieren.

Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge vom Rekordmeister Bayern München hat bereits Liga-Präsident Reinhard Rauball als neuen DFB-Boss ins Spiel gebracht. "Rauball wäre ohne Frage eine gute Alternative. Er ist ein ausgewiesener Fachmann, der den Job bei der DFL mit viel Fingerspitzengefühl gemacht hat in den letzten Jahren", sagte Rummenigge.

"Volle Unterstützung" vom DFB

Ob Niersbach tatsächlich an die Spitze der UEFA wechselt, ist allerdings noch offen. Der 64-Jährige hält sich bedeckt. "Mein Ding ist der deutsche Fußball. Das hat absolute Priorität. Ich bin als DFB-Präsident gewählt und fühle mich sauwohl in dieser Rolle", sagte Niersbach zuletzt. "Es ehrt mich schon, wenn der eigene Name fällt. Aber Stand heute bin ich kein Kandidat. Ob sich daran etwas ändert, wird sich zeigen."

Platini sicherte er die "volle Unterstützung" des DFB zu. "Michel Platini war als Spieler auf dem Platz ein toller Kapitän, steht seit 2007 an der Spitze der UEFA und ist gerade für vier weitere Jahre einstimmig im Amt bestätigt worden. Als Präsident hat er gezeigt, dass er in der Lage ist, eine große Organisation zu führen", sagte Niersbach auf der DFB-Homepage.

Blatters Erbe 
Michel Platini will neuer FIFA-Chef werden

Der Franzose will bei den Präsidentschaftswahlen im Februar 2016 antreten. Video

Platini gilt als Blatter-Zögling

Etwas ändern soll sich vor allem bei der tief in der Krise steckenden FIFA. Während Niersbach seinen Freund Platini als "natürlich geeigneten" Präsidenten bezeichnete, sehen das Kritiker ganz anders. "Für einen wirklichen Neuanfang ist Platini sicher nicht der Richtige", sagte Dagmar Freitag, die Vorsitzende des Bundestag-Sportausschusses, zuletzt.

Die Skepsis gegenüber dem Europameister von 1984 kommt nicht von ungefähr. Schließlich gilt Platini als Zögling Blatters - erst vor einigen Jahren wandte er sich von seinem Mentor ab. Zudem würde Platini aufgrund der Vorwürfe der Vetternwirtschaft stark belastet ins Amt gehen.

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