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3. Liga  

Dresden behauptet Tabellenführung - Krämer wackelt in Cottbus

06.09.2015, 17:35 Uhr | sid

Dresden behauptet Tabellenführung - Krämer wackelt in Cottbus . Chemnitz-Kapitän Anton Fink (links) im Duell mit Michael Hefele. (Quelle: imago/Eibner)

Chemnitz-Kapitän Anton Fink (links) im Duell mit Michael Hefele. (Quelle: Eibner/imago)

Dynamo Dresden zieht in der 3. Fußball-Liga weiter einsam seine Kreise. Der Tabellenführer hat die Spitzenposition im Sachsenduell weiter ausgebaut. Gegen den Chemnitzer FC gelang den Dynamos am siebten Spieltag ein 1:0 (0:0)-Erfolg. Pascal Testroet (52.) traf zum Siegtor. Damit untermauerte der ungeschlagene Spitzenreiter seinen Ruf als Aufstiegsfavorit. CFC-Keeper Kevin Kunz sah in der dritten Minuten der Nachspielzeit die Rote Karte nach einer Tätlichkeit.

Bei der Konkurrenz kriselt es hingegen, wie zum Beispiel Holstein Kiel. Vor drei Monaten fehlten nur rund drei Minuten zum Aufstieg in die 2. Bundesliga, nun sind es drei Punkte Abstand zur Abstiegszone.

Kiel hadert mit Abwehrschwäche

Die sportliche Talfahrt nimmt nach drei Pleiten aus den vergangenen vier Partien bedrohliche Formen an. "Wir sind wieder in einer Situation, die wir seit langem nicht mehr hatten. Jetzt gilt es, uns so zusammenzuraufen, dass es wieder zu Punkten reicht", befand Trainer Karsten Neitzel am Samstag nach dem 1:2 (1:1) gegen die Stuttgarter Kickers.

Aus dem fast unüberwindlichen Defensiv-Bollwerk der vergangenen Saison ist nach einigen Abgängen die Schießbude der 3. Liga geworden. Die "Störche" haben in den ersten sieben Spielen der neuen Saison bereits 15 Gegentreffer kassiert. Im vergangenen Spieljahr gab es derer insgesamt nur 30. "Wir haben in einer Situation gepennt. Derzeit wird bei uns jeder Fehler bitter bestraft", haderte Dominik Schmidt nach dem neuerlichen Heimdesaster.

Trainer-Diskussion in Cottbus

Wie Kiel läuft auch Energie Cottbus den eigenen hohen Ansprüchen momentan hinterher. Nach der peinlichen 0:4 (0:3)-Heimpleite gegen den VfR Aalen stehen die Lausitzer im wegen einiger Nachholspiele unübersichtlichen Klassement auf Rang 17 sogar noch einen Platz schlechter da als die Norddeutschen. 

Trainer Stefan Krämer gerät nach fünf sieglosen Spielen in die Kritik. Nicht aber in der Chefetage. "Eine Trainer-Diskussion lasse ich jetzt nicht zu", sagte Energie-Manager Roland Benschneider. "Ich kann die Fans verstehen, sie sind sauer. Der Trainer hat nun mal die Hauptverantwortung. Wichtig ist, dass man coolen Kopf behält."

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