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FIFA-Skandal: Valcke wollte für Rücktritt Millionen-Abfindung

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FIFA-Skandal  

Valcke wollte für Rücktritt Millionen-Abfindung

19.09.2015, 12:47 Uhr | sid

FIFA-Skandal: Valcke wollte für Rücktritt Millionen-Abfindung. In Nehmerlaune: Jerome Valcke wollte sich seinen Abgang bei der FIFA finanziell versüßen lassen. (Quelle: dpa)

In Nehmerlaune: Jerome Valcke wollte sich seinen Abgang bei der FIFA finanziell versüßen lassen. (Quelle: dpa)

Der suspendierte Generalsekretär Jerome Valcke soll vom Weltverband FIFA vor seiner Kaltstellung eine Millionen-Abfindung für einen vorzeitigen Rücktritt gefordert haben. Das berichtete der US-Mediendienst "Bloomberg" unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld der FIFA und Valckes.

Außer der angeblich weit über seinen Vertrag hinaus gehenden Abfindung verlangte der bisher engste Mitarbeiter von FIFA-Boss Joseph Blatter demnach auch den grundsätzlichen Verzicht der Organisation auf etwaige Klagen gegen seine Person in Zusammenhang mit seiner Amtsführung.

Franzose weist Anschuldigungen zurück

Valcke war am Donnerstag von der FIFA-Spitze nach achtjähriger Amtszeit von seinen Aufgaben entbunden worden. Nur Stunden zuvor hatten Mitarbeiter einer Züricher Ticketing-Agentur öffentlich erklärt, der 54-Jährige habe in seiner FIFA-Funktion bei Verhandlungen über Verträge in Zusammenhang mit den WM-Endrunden von 2010 bis 2022 persönliche Gewinnbeteiligungen in Millionenhöhe ausgehandelt.

Der Franzose, der auch nach Angaben der Belastungszeugen letztlich kein Geld erhalten haben soll, weist sämtliche Anschuldigungen bislang zurück und hat sich an einen unbekannten Ort zurückgezogen.

Verzicht auf Strafverfolgung

Bereits nach der Eskalation im FIFA-Skandal Ende Mai hatte Valcke seinen Abschied spätestens nach der Wahl eines Nachfolgers für Blatter im Februar 2016 angedeutet. Zuvor war die Nummer zwei der FIFA-Hierarchie im Zusammenhang mit Südafrikas Bewerbung um das WM-Turnier 2010 durch eine Zehn-Millionen-Dollar-Anweisung in die Karibik in die Kritik und ins Visier der Ermittler geraten.

Intern soll der Funktionär kurz darauf und damit auch vor Veröffentlichung der neuen Vorwürfe gegen seine Person den Wunsch geäußert haben, die FIFA möglichst zeitnah verlassen zu können. Als Gegenleistung habe er einen Millionen-Bonus und den FIFA-Verzicht auf mögliche Strafverfolgung verlangt.

Blatter ging dem Bloomberg-Bericht zufolge nur bedingt auf Valckes Wünsche ein. Wegen der laufenden Ermittlungen im Korruptionsskandal wollte der FIFA-Boss seiner "rechten Hand" den vorzeitigen Abgang bestenfalls mit einer Abfindung in Höhe der bis Vertragsende fälligen Gehaltszahlungen versüßen. Zudem sei der Verzicht auf die Option auf spätere Klagen wegen Fehlern im Amt kein Thema gewesen.

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