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FIFA: Issa Hayatou ist neuer Boss - Beförderung des Schattenmanns

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Auch unter Korruptionsverdacht  

Hayatou ist FIFA-Boss: Die Beförderung des Schattenmanns

08.10.2015, 18:22 Uhr | sid

FIFA: Issa Hayatou ist neuer Boss - Beförderung des Schattenmanns. Issa Hayatou (li.) übernimmt interimsweise das Amt des FIFA-Präsidenten suspendierten Sepp Blatter.  (Quelle: imago/PanoramiC)

Issa Hayatou (li.) übernimmt interimsweise das Amt des FIFA-Präsidenten suspendierten Sepp Blatter. (Quelle: PanoramiC/imago)

Erst im Mai hievte ein schwermütiger und gesundheitlich angeschlagener Issa Hayatou den triumphierenden Sepp Blatter auf den FIFA-Thron. Der 69-jährige Kameruner, der seit einer gefühlten Ewigkeit in Blatters Weltverband mit die Strippen zieht, war der Zeremonienmeister bei der abstrusen Wiederwahl des 79-Jährigen in Zürich. Vier Monate später ist Hayatou selbst der neue FIFA-Boss. Ausgerechnet.

Der afrikanische Funktionär, der als dienstältester FIFA-Vize Blatters Amt wegen dessen Suspendierung übernimmt, musste sich in der Vergangenheit selbst immer wieder mit Korruptionsvorwürfen auseinandersetzen. Hayatou, der dem Vernehmen nach an einer Nierenkrankheit leidet, als der richtige Mann, um das zerbrechende FIFA-Imperium zu retten?

Erhielt Hayatou Schmiergeld?

Zuletzt berichtete die ARD über eine Millionen-Zahlung an den Kameruner, damit dieser im Dezember 2010 für Katar als Ausrichter der WM 2022 stimmt. Dafür gebe es Zeugen.

Dennoch fiel der Name der neuen (Interims-)Nummer eins seltener im Zuge des neuerlichen Korruptionsskandals, in dem Schweizer- und US-Behörden unabhängig von einander ermitteln, als der anderer zwielichtiger Gestalten im FIFA-Exko. Von einer "Reisephobie", wie sie Blatter offensichtlich hatte, war bei Hayatou bislang nichts zu spüren.

Vertrauen soll wieder hergestellt werden

Hayatou bestätigte, dass er "nur interimsweise" das Amt bekleiden und für den außerordentlichen Kongress am 26. Februar 2016 "nicht als Kandidat zur Verfügung stehen" werde. Bis zu diesem Zeitpunkt, versicherte er weiter, wird er sich "für das Wohl der Organisation, der Mitgliedsverbände, der Mitarbeiter, der Partner und der Fußball-Fans weltweit einsetzen".

Die FIFA werde den eingeschlagenen Reformprozess weiterführen und mit den Behörden kooperieren, "weil das wichtig ist, um das öffentliche Vertrauen wieder zu gewinnen".

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