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DFB räumt Ungereimtheiten bei Millionen-Zahlung an FIFA ein

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Millionen-Summe zweckentfremdet?  

DFB spricht von Ungereimtheiten nach Zahlung an FIFA

16.10.2015, 13:23 Uhr | dpa, sid

DFB räumt Ungereimtheiten bei Millionen-Zahlung an FIFA ein. Klärungsbedarf: Der DFB hat sich zu einer Zahlung an die FIFA im Rahmen der WM 2006 geäußert. (Quelle: dpa)

Klärungsbedarf: Der DFB hat sich zu einer Zahlung an die FIFA im Rahmen der WM 2006 geäußert. (Quelle: dpa)

Rund um die WM 2006 in Deutschland sind Ungereimtheiten um eine Millionen-Zahlung des deutschen Organisationskomitees an den Weltverband FIFA aufgetaucht. Das hat der Deutsche Fußball-Bund in einer Pressemitteilung erklärt.

Dem DFB seien "Hinweise bekannt geworden, dass im April 2005 eine Zahlung des Organisationskomitees der WM 2006 in Höhe von 6,7 Millionen Euro an die FIFA geleistet wurde, die möglicherweise nicht dem angegebenen Zweck entsprechend verwendet wurde", heißt es darin. Eigentlich sollte das Geld für das Kulturprogramm der FIFA genutzt werden, mit dem seinerzeit fast 50 Kulturprojekte rund um die Weltmeisterschaft unterstützt wurden - was im Rahmen einer millionenschweren Ausrichtung des größten Einzelsportereignisses der Welt nicht unüblich ist.

Keine Unregelmäßigkeiten bei WM-Vergabe

Anlässlich der Untersuchungen gegen den in seiner tiefsten Krise steckenden Weltverband hatte sich der DFB in den vergangenen Monaten intern mit der Vergabe der WM 2006 befasst. "Im Rahmen seiner Prüfungen hat der DFB keinerlei Hinweise auf Unregelmäßigkeiten gefunden. Ebenso wenig haben sich irgendwelche Anhaltspunkte dafür ergeben, dass Stimmen von Delegierten im Zuge des Bewerbungsverfahrens gekauft wurden", teilte der weltgrößte Fußballverband mit.

Die Zahlung hätte also "in keinem Zusammenhang mit der bereits rund fünf Jahre zuvor erfolgten Vergabe" gestanden. Dazu hatte es in der vergangenen Monaten immer wieder Gerüchte gegeben, auch über unlautere Deals mit der deutschen Wirtschaft war spekuliert worden.

Untersuchungen noch nicht abgeschlossen

Hinweise über eine mögliche andere Verwendung der für das Kulturprogramm vorgesehenen Millionen hatten DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, damals geschäftsführender Vizepräsident des Organisationskomitees, in vergangenen Sommer bewogen, eine interne Untersuchung zur Aufklärung des Vorgangs anzuordnen.

Die Prüfung umfasst laut DFB unter Hinzuziehung externer Rechtsberater auch die Frage, ob im Zusammenhang mit diesem Vorgang Ansprüche des DFB auf Rückforderung bestehen. Ein abschließendes Ergebnis gibt es noch nicht, die eingeleiteten Prüfungen würden noch andauern. Auch der Kontrollausschuss sei involviert.

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