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FIFA-Skandal: Rummenigge wirbt um Unterstützung für Platini

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UEFA hält zu ihrem Präsidenten  

Rummenigge wirbt um Unterstützung für Platini

16.10.2015, 14:17 Uhr | sid

FIFA-Skandal: Rummenigge wirbt um Unterstützung für Platini. UEFA-Präsident Michel Platini will FIFA-Präsident werden. (Quelle: dpa)

UEFA-Präsident Michel Platini will FIFA-Präsident werden. (Quelle: dpa)

Karl-Heinz Rummenigge hat um Unterstützung für den derzeit für 90 Tage gesperrten UEFA-Präsidenten Michel Platini geworben. "Es ist eine große Verantwortung des europäischen Fußballs gegenüber Michel Platini. Man darf nicht vergessen, er war bis heute ein großartiger Präsident", sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern am Rande der Grundsteinlegung des neuen Nachwuchsleistungszentrums des souveränen Bundesliga-Tabellenführers.

Zuvor hatten alle 54 Verbände der Europäischen Fußball-Union (UEFA) dem Franzosen bei einer Krisensitzung in Nyon/Schweiz geschlossen ihr Vertrauen zugesichert und eine schnelle Aufklärung der Anschuldigungen bis "spätestens Mitte November" gefordert.

England entzieht Unterstützung

"Es war eine gute, seriöse und sehr konstruktive Sitzung. Dem Gremium ist glaubwürdig vermittelt worden, dass diese Zahlung nicht das ist, was vielleicht der eine oder andere in der Öffentlichkeit glaubt. Es handelt sich absolut nicht um eine Korruptionszahlung", sagte Rummenigge.

UEFA stärkt ihm den Rücken 
Trotz Sperre! Rückendeckung für Platini

Die UEFA-Repräsentanten stehen geschlossen hinter dem gesperrten Präsidenten. Video

Der englische Verband FA entzog Platini kurz darauf allerdings seine Unterstützung für die FIFA-Kandidatur.

Platini und Blatter gesperrt

Platini war durch die Ethikkommission des Weltverbands FIFA ebenso wie FIFA-Präsident Joseph S. Blatter (79) für 90 Tage gesperrt worden. Grund ist eine bislang unerklärte Millionen-Zahlung von Blatter an Platini im Jahr 2011. Platini hatte umgehend angekündigt, seinen Namen reinwaschen und an seiner Kandidatur für die FIFA-Präsidentenwahl (26. Februar 2016) festhalten zu wollen.

"In diesen schwierigen Zeiten muss man ihm die Chance geben, dass er seinen juristischen Weg zu Ende geht und hoffen, dass er seinen Namen wieder reinwaschen kann", sagte Rummenigge.

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