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Vorwürfe um WM 2006: Der DFB gerät weiter unter Druck

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Vorwürfe um WM 2006  

Der DFB gerät zunehmend unter Druck

17.10.2015, 13:16 Uhr | dpa, sid

Vorwürfe um WM 2006: Der DFB gerät weiter unter Druck. Auf der Fanmeile in Berlin verfolgten Hunderttausende Fans während der WM 2006 die Spiele. (Quelle: dpa)

Auf der Fanmeile in Berlin verfolgten Hunderttausende Fans während der WM 2006 die Spiele. (Quelle: dpa)

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gerät angesichts der Korruptions-Vorwürfe bei der Vergabe der WM 2006 nach Deutschland zunehmend unter Druck. Die Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses Dagmar Freitag forderte eine externe Überprüfung der Angelegenheit. "Persönlich bin ich der Meinung, dass interne Untersuchungen beim DFB jetzt nicht mehr das Maß der Dinge sind", sagte Freitag im rbb-Inforadio.

Weiter sagte die SPD-Politikerin: "Persönlich habe ich schon seit langem Zweifel an den Selbstreinigungskräften des Sports, nicht nur in solchen Fragen, auch in Fragen des Dopings. Und ich vermute mal, dass sich auch die Staatsanwaltschaft für die Vorgänge interessieren könnte."

Dem DFB warf Freitag nach einem entsprechenden Bericht des "Spiegel" vor, zögerlich auf die Vorwürfe des Stimmenkaufs reagiert zu haben. "Persönlich glaube ich eben, dass ein Vierzeiler auf der Webseite des Deutschen Fußball-Bundes auf Dauer jedenfalls nicht ausreichen kann, um die Vorwürfe zu entkräften."

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Auch Steinmeier meldet sich zu Wort

Eine schnelle Aufklärung verlangt auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Er könne dem DFB "nur raten, jetzt schnellstmöglich Untersuchungen einzuleiten und die offenen Fragen zu klären. Das ist im Interesse des Sports und des Fußballs. Aber das ist auch unser gemeinsames Interesse, dass da nichts hängen bleibt", sagte der SPD-Politiker.

Der DFB hatte am Freitag einen "Spiegel"-Bericht als völlig haltlos zurückgewiesen, wonach mit Hilfe einer schwarzen Kasse die Stimmen von vier asiatischen Mitgliedern der FIFA-Exekutive gekauft worden seien. Zuvor räumte der DFB Ungereimtheiten rund um eine Zahlung in Höhe von 6,7 Millionen Euro an die FIFA ein.



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