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Joachim Löw stärkt DFB-Chef Niersbach den Rücken

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"Größtes Vertrauen zu ihm"  

Löw stärkt DFB-Chef Niersbach den Rücken

20.10.2015, 16:44 Uhr | dpa, sid

Joachim Löw stärkt DFB-Chef Niersbach den Rücken. Bundestrainer Joachim Löw (re.) und DFB-Boss Wolfgang Niersbach bei einer Pressekonferenz im März.  (Quelle: imago/Hartenfelser )

Bundestrainer Joachim Löw (re.) und DFB-Boss Wolfgang Niersbach bei einer Pressekonferenz im März. (Quelle: Hartenfelser /imago)

Bundestrainer Joachim Löw hat sich in der Debatte um mögliche Manipulationen vor der Vergabe der WM 2006 klar vor DFB-Chef Wolfgang Niersbach gestellt. "Auf sein Wort ist zu hundert Prozent Verlass", sagte der 55-jährige Weltmeistercoach in einer offiziellen Erklärung und stärkte dem Verbandsboss damit den Rücken.

"Ich erlebe den DFB nun schon seit mehr als elf Jahren, in denen ich für ihn tätig sein darf, als äußerst seriös geführten Verband. Dafür steht für mich in erster Linie Präsident Wolfgang Niersbach, zu dem ich größtes Vertrauen habe", sagte Löw.

Niersbach stehe auch in den Phasen, in denen es für die Nationalmannschaft mal nicht so gut laufe, immer hinter dem Team rund um Löw und lasse den Bundestrainer sein Vertrauen immer spüren.

"Undifferenzierte Berichterstattung ohne Beweise"

"Ich finde es unfair, wie undifferenziert in den letzten Tagen hier teilweise berichtet wurde, welche Rückschlüsse gezogen wurden, ohne Beweise vorliegen zu haben", kommentierte der DFB-Chefcoach die vom Nachrichtenmagazin "Spiegel" verbreitete Darstellung, dass die Heim-Weltmeisterschaft mit Hilfe einer schwarzen Kasse gekauft worden sei.

Löw sieht keinen besseren Präsidenten

Löw ist sich sicher, "dass die offenen Fragen geklärt werden". Er wisse, dass dies auch absolut im Sinne von Niersbach sei. "Er ist derjenige, der diesen Prozess persönlich vorantreibt", sagte Löw.

"Einen besseren Präsidenten können wir uns gar nicht wünschen. Er nimmt sich selbst zurück und stellt immer die Sportler in den Mittelpunkt, weil er den Fußball liebt und lebt." 

Dubiose Überweisung von 6,7 Mio. Euro

Verbandschef Niersbach hatte dem Bewerbungskomitee und später dem WM-Organisationskomitee 2006 angehört. Niersbach und der Deutsche Fußball-Bund sind vor allem wegen einer dubiosen Überweisung von 6,7 Millionen Euro an den Weltverband FIFA in Erklärungszwang. 



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