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DFB-Boss Niersbach: Millionen-Zahlung sicherte Zuschuss für WM 2006

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Präsident Niersbach bekräftigt  

DFB: Millionen-Zahlung sicherte Zuschuss für WM 2006

22.10.2015, 15:41 Uhr | t-online.de, sid, dpa

DFB-Boss Niersbach: Millionen-Zahlung sicherte Zuschuss für WM 2006. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach auf der Pressekonferenz in Frankfurt. (Quelle: Reuters)

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach auf der Pressekonferenz in Frankfurt. (Quelle: Reuters)

Der DFB hat sich nach eigenen Angaben mit der Millionen-Zahlung an den Weltverband FIFA einen Zuschuss für die Organisation der Weltmeisterschaft 2006 gesichert. Wolfgang Niersbach erklärte, dass die deutschen WM-Macher 2002 umgerechnet 6,7 Millionen Euro an die FIFA überweisen mussten, um später vom Weltverband umgerechnet 170 Millionen Euro erhalten zu können. Warum diese Zahlung notwendig war, konnte der DFB-Präsident nicht erläutern. 

Der frühere Adidas-Besitzer Robert Louis-Dreyfus habe dem WM-Organisationskomitee aufgrund noch fehlender Mittel des Gremiums den Betrag vorgestreckt und 2005 auf Umwegen zurückerhalten.

"In aller Offenheit und Ehrlichkeit"

Niersbach bekräftigte, dass es im Zuge der WM 2006 keinerlei Unregelmäßigkeiten gegeben habe. "Es ist bei der WM-Vergabe alles mit rechten Dingen zugegangen. Es hat keine schwarzen Kassen und keinen Stimmenkauf gegeben", sagte er.

Den mit Spannung erwarteten Termin eröffnete Niersbach damit, dass er "in aller Offenheit und Ehrlichkeit" einige Dinge klarstellen werde, wie er sie "in Erinnerung" hat.

Behauptungen stimmen "definitiv nicht"

"Wir haben die Abstimmung gewonnen, wir wissen nicht, wer für uns gestimmt hat", stellte er fest.

Die Behauptung, Deutschland habe auf unlauterem Weg die WM 2006 bekommen, stimme "definitiv nicht".

Niersbach entschuldigt sich für mangelnde Informationen

Niersbach entschuldigte sich bei seinen Präsidiumskollegen für einen mangelnden Informationsfluss im Zusammenhang mit den Korruptionsvorwürfen. "Ich wusste seit Juni von den Vorgängen. Es ist mein Versäumnis, dass ich die übrigen Mitglieder des Präsidiums nicht früher informiert habe. Das nehme ich auf meine Kappe", erklärte er.

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