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DFB-Museum: WM-Affäre überschattet Eröffnung

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"Es ist natürlich getrübte Stimmung"  

WM-Affäre überschattet Eröffnung des DFB-Museums

24.10.2015, 13:04 Uhr | sid, t-online.de

DFB-Museum: WM-Affäre überschattet Eröffnung. Das Deutsche Fußball-Museum in Dortmund. (Quelle: dpa/imago/Jan Hübner)

Das Deutsche Fußball-Museum in Dortmund. (Quelle: imago/Jan Hübner/dpa)

Eigentlich war alles gerichtet für eine große Feier - doch die Eröffnung des Deutschen Fußball-Museums in Dortmund wurde überschattet von den Korruptionsvorwürfen rund um das WM-Sommermärchen 2006.

Dementsprechend kam beim von den jüngsten Ereignissen sichtlich gezeichneten DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach wie auch beim Großteil der 400 geladenen Gäste keine frohe Stimmung auf.

Bierhoff: "Gehen gerade durch schwarze Punkte"

"Wir haben eine über 100-jährige Geschichte, in der es ein paar schwarze Punkte gibt. Da gehen wir gerade durch", sagte Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff und brachte die Gefühlslage im schmucken, 36 Millionen Euro teuren Museum auf den Punkt: "Es ist natürlich getrübte Stimmung."

WM-Affäre 
DFB-Präsident Niersbach stellt sich der Presse

In der DFB Zentrale in Frankfurt versuchte er, die dubiosen Zahlungen an die Fifa zu erklären. Video

Dabei hätte eigentlich genug Anlass zur Freude bestanden. Nach einem einstündigen Bühnenprogramm und dem anschließenden Rundgang durchs Museum zeigten sich die Besucher begeistert. Der Originalball des WM-Endspiels von 1954, die legendäre Mütze des langjährigen Bundestrainers Helmut Schön, der WM-Pokal 2014 - Museumsdirektor Manuel Neukirchner hat beeindruckende Exponate zusammentragen lassen. Auf 7700 Quadratmetern sind über 1500 Ausstellungsstücke zu bewundern.

Die Gesprächsthemen waren allerdings die WM-Affäre und die jüngsten Vorwürfe des ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger gegen seinen Nachfolger Niersbach.

Niersbach verspricht "hundertprozentige Aufklärung"

Auf Zwanzigers Aussagen im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", dass es eindeutig eine schwarze Kasse in der deutschen Bewerbung gegeben habe und aus seiner Sicht Niersbach lüge, ging der DFB-Präsident nicht ein. Niersbach versprach lediglich erneut eine "hundertprozentige Aufklärung" des Vorfalls.

"Das tut mir persönlich weh"

"Es ist ein Ereignis, über das mit Hochachtung und Sympathie heute noch in der ganzen Welt gesprochen wird. Dass man nun versucht, Schatten über dieses Ereignis zu werfen, tut allen Beteiligten und auch mir persönlich sehr weh. Die emotionale Seite ist die eine, die rationale verlangt, dass wir die Dinge, die im Raum stehen, mit aller Entschlossenheit aufklären werden. Das sind wir unserem Land, dem deutschen Fußball und uns selber schuldig", sagte Niersbach.

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