Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball >

FIFA-Wahl: UEFA setzt Infantino als Kandidat ein

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

FIFA-Wahlkarussell nimmt Fahrt auf  

UEFA setzt auf Gianni Infantino statt Platini

26.10.2015, 17:19 Uhr | sid

FIFA-Wahl: UEFA setzt Infantino als Kandidat ein. Ginanni Infantino will neuer FIFA-Boss werden.  (Quelle: dpa)

Ginanni Infantino will neuer FIFA-Boss werden. (Quelle: dpa)

Mit Plan B zum Wahlsieg: UEFA-"General" Gianni Infantino soll die taumelnde FIFA aus der Krise führen und Nachfolger von Sepp Blatter werden.

Die Exko-Mitglieder der UEFA verständigten sich auf eine Kandidatur ihres amtierenden Generalsekretärs am 26. Februar 2016. Zu groß waren offenbar die Zweifel, mit ihrem derzeit suspendierten Präsidenten Michel Platini triumphieren zu können.

Platini scheiterte mit seinem formellen Einspruch bei der rechtsprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission.

"Spiegel TV" 
Theo Zwanziger spricht über Schmiergelder beim DFB

Ex-DFB-Präsident findet deutliche Worte zur WM-Vergabe 2006. Video

"Vollste Unterstützung" der UEFA

"Die anstehende Wahl stellt einen essentiellen Schritt für die Führung des Sports und die Zukunft der FIFA dar. Wir glauben, dass Gianni Infantino alle Kriterien erfüllt, um die Herausforderungen zu meistern und die Organisation auf einen guten Weg zu mehr Integrität und Glaubwürdigkeit zu führen", hieß es in einer UEFA-Mitteilung.

Der 45-jährige Schweizer ist seit Jahren die rechte Hand von Platini. "Er hat bei der UEFA einen großartigen Job geleistet und weiß, dass er unsere vollste Unterstützung genießt", heißt es in der Mitteilung.

Viele Unterstützer für Scheich Salman

Ganz offenbar rechnet der europäische Verband nicht damit, dass Platini - sollte seine 90-Tages-Sperre nicht weiter verlängert werden - den Integritätscheck der Wahlkommission bestehen wird. Erst dann könnte er den bahrainischen Scheich Salman bin Ibrahim al-Khalifa herausfordern. Der Präsident der asiatischen Konföderation AFC will laut der Nachrichtenagentur BNA ebenfalls das Erbe des scheidenden FIFA-Chefs Blatter antreten.

"Nur zusammen können wir diese schwierigen Zeiten überstehen", hatte Salman unlängst erklärt. Asiens Fußball-Chef soll schon jetzt zahlreiche Unterstützer hinter sich haben, darunter den mächtigen Strippenzieher Ahmad al-Fahad al-Sabah. Allerdings ermittelt laut "kicker" bereits die FIFA-Ethikkommission gegen das Exekutivmitglied wegen eines Anfangsverdachts auf Verletzung von Menschenrechten.

Platinis Chancen schwinden

Eine Sperre oder das Scheitern beim Integritätscheck der Wahlkommission scheinen daher die einzige Möglichkeit, den Adligen als neuen "Herrn der Skandale" zu verhindern. Darauf dürfte Platini hoffen - wenn er selbst denn die Bestechungsvorwürfe gegen seine Person entkräften und den Check bestehen wird.

Immerhin: Diesen muss der 60-jährige Platini erst nach Ende seiner 90-Tages-Sperre bestehen. Pikanterweise ist der Vorsitzende der Wahlkommission aber Domenico Scala - ein Schweizer, der zur dubiosen Millionen-Zahlung des scheidenden und zurzeit ebenfalls suspendierten Blatter an Platini eine ganz klare Meinung vertritt: "Entscheidend sind der Interessenkonflikt und die fehlende Bildung der entsprechenden Rückstellung in den FIFA-Bilanzen. Das kann auch als Bilanzfälschung betrachtet werden", sagte Scala.

Sexwale des Kaisers Favorit

Unbefleckt ist hingegen Tokyo Sexwale. Der Südafrikaner hatte seinen Hut am Sonntag offiziell in den Ring geworfen - was vor allem Franz Beckenbauer gefallen dürfte. "Er hat zwar eine andere, eine politische Vergangenheit, aber er kennt sich im Sport aus. Er hat den Geruch der Neutralität und deswegen glaube ich, dass er eine gute Lösung wäre", sagte der Kaiser zuletzt. 

Mehr als Statisten dürften die weiteren Kandidaten Jerome Champagne (Frankreich), Prinz Ali bin Al Hussein (Jordanien), Musa Bility (Liberia) und David Nakhid (Trinidad und Tobago) angesichts der namhaften Konkurrenten nicht sein.

WM-Affäre 
DFB-Präsident Niersbach stellt sich der Presse

In der DFB Zentrale in Frankfurt versuchte er, die dubiosen Zahlungen an die Fifa zu erklären. Video

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Nur heute und nur für die 1.000 schnellsten Besteller

tolino page eBook-Reader zum Schnäppchenpreis von nur 49.- € statt 69.- € bei Weltbild.de. Shopping

Shopping
iPhone 7 32 GB im Tarif MagentaMobil L mit Handy

Nur 99,95 €¹. Nur online: 24 Monate 10 % sparen! bei der Telekom Shopping

Vernetzung
Christmas Shopping: Jetzt 15,- € Gutschein sichern!

Nur bis zum 14.12.16. Erfahren Sie mehr zur Aktion auf MADELEINE.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal