Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball >

Zwanziger erhöht erneut den Druck auf DFB-Präsident Niersbach

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Anwalt veröffentlicht Mitteilung  

Zwanziger erhöht erneut den Druck auf DFB-Präsident Niersbach

27.10.2015, 17:48 Uhr | dpa

Zwanziger erhöht erneut den Druck auf DFB-Präsident Niersbach. Wolfgang Niersbach ist seit dem 2. März 2012 Präsident des DFB. (Quelle: imago/Hübner)

Wolfgang Niersbach ist seit dem 2. März 2012 Präsident des DFB. (Quelle: Hübner/imago)

In der Diskussion um die ominöse Zahlung von 6,7 Millionen Euro hat Theo Zwanziger noch einmal nachgelegt. Der 70-Jährige warf dem DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach vor, bereits 2002 von den Vorgängen gewusst zu haben. Unterdessen hat Niersbach angekündigt, dem Sportausschuss des Bundestages vorerst nicht Rede und Antwort stehen.

Zwanziger erklärte in einer von seinem Anwalt veröffentlichten Mitteilung: "Es war 2002 kein Alleingang von Franz Beckenbauer, die Führungsspitze des OK war eingeweiht, also Wolfgang Niersbach, Horst R. Schmidt und Fedor Radmann." Er selbst habe damals dem Organisationskomitee der Fußball-WM 2006 noch nicht angehört.

Niersbach hat seine eigene Version

Niersbach behauptet bislang, damals von der Zahlung, die an die FIFA-Finanzkommission gegangen sein soll, nichts gewusst zu haben. Glaubt man den Ausführungen seines Vorgängers im Amt des DFB-Präsidenten, ist dies nicht der Fall. Dies würde den Druck auf Niersbach wieder erhöhen.

"Spiegel TV" 
Theo Zwanziger spricht über Schmiergelder beim DFB

Ex-DFB-Präsident findet deutliche Worte zur WM-Vergabe 2006. Video

OK-Chef Franz Beckenbauer hatte die Vorgänge um die Zahlung am Montag bei seiner Befragung durch die externen DFB-Ermittler als Fehler bezeichnet und "die Verantwortung" dafür übernommen. Das OK hatte sich mit der Zahlung einen FIFA-Zuschuss für die WM 2006 in Höhe von 170 Millionen Euro gesichert. Beckenbauer wies wie der DFB Vorwürfe, zurück, es sei bei der WM-Vergabe zu Stimmenkäufen gekommen.

Sportausschuss muss sich gedulden

Der Sportausschuss des deutschen Bundestages hatte aufgrund der Ungereimtheiten Aufklärung von Niersbach verlangt und ihn zur nächsten Sitzung am 4. November eingeladen. "Der DFB hat mir heute schriftlich mitgeteilt, dass man die Einladung für kommende Woche nicht wahrnehmen könne, da man zunächst die Ergebnisse der externen Prüfung abwarten wolle", sagte die Ausschussvorsitzende Dagmar Freitag. "Eine grundsätzliche Gesprächsbereitschaft hat der DFB aber ebenfalls signalisiert."

Auf die Frage, ob der Sportausschuss erwäge, auch andere Beteiligte in der Affäre einzuladen, sagte Freitag: "Ich kann mir vorstellen, dass alle Fraktionen ein Interesse daran haben, mit dem DFB in einer Sportausschusssitzung das Thema im direkten Austausch zu diskutieren." Die Absage von Niersbach sei aber "erst ein paar Augenblicke alt. Eine Entscheidung über das weitere Prozedere ist daher noch nicht gefallen." Darüber müssten ohnehin die Obleute der Fraktionen entscheiden.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal