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DFB-Skandal: Theo Zwanziger hat Belege für seine Aussagen

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"DFB wollte nicht aufklären"  

Zwanziger hat Belege für seine Aussagen

28.10.2015, 13:46 Uhr | t-online.de, sid

DFB-Skandal: Theo Zwanziger hat Belege für seine Aussagen. Theo Zwanziger: "Irgendwann werden die Menschen dankbar sein, dass jemand die Wahrheit ans Licht gebracht hat." (Quelle: imago/Jan Huebner)

Theo Zwanziger: "Irgendwann werden die Menschen dankbar sein, dass jemand die Wahrheit ans Licht gebracht hat." (Quelle: Jan Huebner/imago)

Theo Zwanziger, DFB-Präsident von 2006 bis 2012, hat den Vorwurf der Lüge zurückgewiesen: "Ich kann meine Aussagen belegen. Ich habe Dokumente und Kopien gemacht. Ich spreche erst einmal mit der externen Kommission, die vom DFB eingesetzt wurde. Das ist meine Pflicht. Danach werde ich meine weiteren Schritte planen", sagte Zwanziger gegenüber Sky Sport News HD.

Zwanziger belastete DFB-Präsident Wolfgang Niersbach erneut. "Ich bin mir sicher, dass Wolfgang Niersbach nicht erst seit Sommer von den Vorgängen weiß und dass dies am Ende der Untersuchung auch herauskommt. Horst R. Schmidt hat dies in seinem Statement bestätigt und Franz Beckenbauer wohl auch."

Aufklärung in Amtszeit war nicht möglich

Zum Vorwurf, dass er als damaliger DFB-Präsident von den Vorgängen hätte wissen müssen, sagt Zwanziger: "Mir lagen erst 2012 Dokumente vor, die mich haben aufhorchen lassen. Deshalb ist der Vorwurf, ich hätte die Vorfälle bereits in meiner Amtszeit aufklären können, falsch. Auch das kann ich beweisen", versicherte Zwanziger.

Theo Zwanziger spricht über Schmiergelder beim DFB

Ex-DFB-Präsident findet deutliche Worte zur WM-Vergabe 2006.

Theo Zwanziger spricht über Schmiergelder beim DFB. (Quelle: Spiegel TV)


Als Schuldige für die Schlammschlacht sieht Zwanziger die Verantwortlichen des DFB: "Ich wollte die Vorfälle eigentlich gemeinsam mit dem DFB aufklären. Aber das war nicht der Wunsch des DFB."

"Für die Wahrheit bin ich gerne der Böse"

Im Interview mit der "Hamburger Morgenpost" legte Zwanziger zudem die Motivation für seinen einsamen Kampf dar. "Die Wahrheit ist notwendig. Und diese Wahrheit muss auf den Tisch. Dafür bin ich gerne der Böse. Das halte ich aus", so Zwanziger. Mit seinem Image als "Verräter" hat sich der 70-Jährige abgefunden: "Ich kann sehr gut damit leben. Ich fühle mich nicht als Feind des Fußballs. Ich habe die WM nicht zerstört. Das kann niemand."

Die Ankündigung Günter Netzers, rechtliche Schritte gegen Zwanziger einzuleiten, lassen den CDU-Politiker kalt. Zwanziger hatte behauptet, von Netzer erfahren zu haben, dass die Stimmen der asiatischen Vertreter für die WM-Vergabe 2006 gekauft gewesen sein.

"Irgendwann werden die Menschen dankbar dafür sein, dass jemand die Wahrheit ans Licht gebracht hat", kontert Zwanziger alle Kritiker seiner "Aufklärungskampagne".

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