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DFB-Skandal: Auch BVB-Boss Watzke schließt Korruption nicht aus

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DFB-Affäre um WM 2006  

Auch Watzke schließt Korruption nicht aus

28.10.2015, 17:43 Uhr | sid, t-online.de

DFB-Skandal: Auch BVB-Boss Watzke schließt Korruption nicht aus. Hans-Joachim Watzke: kein großes Turnier ohne "Abweichung von Vatertugenden". (Quelle: imago/Revierfoto)

Hans-Joachim Watzke: kein großes Turnier ohne "Abweichung von Vatertugenden". (Quelle: Revierfoto/imago)

Die DFB-Affäre wird immer undurchsichtiger. Wer lügt? Wer sagt die Wahrheit? Nun äußert sich auch Hans-Joachim Watzke. Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund schließt eine Korruption bei der WM-Vergabe 2006 nicht aus und stärkt Theo Zwanziger indirekt den Rücken.

"Wahrscheinlich konnte man damals aufgrund der Konstruktion der FIFA kein großes Turnier kriegen, ohne von den Vatertugenden abzuweichen. Das muss man einfach mal festhalten", sagte Watzke im Sky-Interview.

Der ehemalige DFB-Präsident Zwanziger hatte die Behauptung des Magazins "Spiegel" bestätigt, dass es eine schwarze Kasse bei der WM-Bewerbung gegeben hätte. Sein Nachfolger Wolfgang Niersbach bestreitet dies vehement. Zudem sprach Zwanziger von einem "richtig verrotteten System FIFA".

Krisenmanagement "nicht besonders gut"

Das müsse es nicht zwingend rechtfertigen, sagte Watzke, aber die Deutschen seien "da auch immer ein bisschen ambivalent: Im Vorfeld der WM 2006 hat da niemand drüber gesprochen. Erst ein paar Jahre später, nachdem wir das alle genossen hatten, fängt man an, das ein bisschen zu kritisieren".

Die Krisenkommunikation des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) halte er für "verbesserungswürdig" und "nicht besonders gut". Auf die Frage, ob DFB-Präsident Niersbach noch zu halten sei, antwortete Watzke ausweichend: "Das ist eine sehr schwierige Frage. Für mich allerdings auch, weil ich ihn sehr mag. Ich bin nicht so tief im Thema, dass ich das wirklich abschließend beurteilen könnte."

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