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WM-Affäre spitzt sich zu: Zwanziger widerspricht Netzer

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Zwanziger widerspricht  

"Frau Netzer war höchstens eine halbe Stunde dabei"

28.10.2015, 17:01 Uhr | dpa

WM-Affäre spitzt sich zu: Zwanziger widerspricht Netzer. Günter Netzer und seine Frau Elvira sind seit 1987 verheiratet. (Quelle: dpa)

Günter Netzer und seine Frau Elvira sind seit 1987 verheiratet. (Quelle: dpa)

Theo Zwanziger hat der Darstellung von Günter Netzer in der WM-Affäre vehement widersprochen. Der ehemalige DFB-Präsident kündigte an, "mit großer Wahrscheinlichkeit" keine Unterlassungserklärung zu unterschreiben.

Netzer hatte seine Ehefrau als Zeugin eines Gesprächs angegeben, in dem die WM-Affäre thematisiert worden war. Zwanziger sieht das anders. "Frau Netzer war bei unserem Gespräch von etwa zwei Stunden höchstens eine halbe Stunde dabei", sagte er.

Zuvor hatte ihm der ehemalige Nationalspieler Netzer über seinen Anwalt eine Abmahnung geschickt.

Netzer verschickt Abmahnung

Das Treffen zwischen Zwanziger und Netzer im Jahr 2012 ist einer der zentralen Punkte in der Affäre um die möglicherweise gekaufte WM 2006 in Deutschland. Zwanziger hatte dem "Spiegel" erklärt, dass ihm Netzer seinerzeit in Zürich gestanden habe, dass vor der WM-Vergabe vier stimmberechtigte FIFA-Funktionäre aus Asien bestochen worden seien.

Netzer weist das entschieden zurück und versucht nun, Zwanziger zu verbieten, dass er diese Behauptung wiederholt. Am Dienstagabend ging beim Anwalt des früheren DFB-Präsidenten eine Abmahnung ein. "Entweder er verpflichtet sich, die Verleumdungen künftig zu unterlassen oder er muss sich vor Gericht verantworten. Die Wahl liegt bei ihm", sagte Netzers Anwalt Ralf Höcker.

Zwanziger: "Ich sage die Wahrheit"

Als Zeugin wird Netzers Ehefrau angeführt. "Zwanziger hat offenbar vergessen, dass Frau Netzer während des gesamten Gesprächs mit am Tisch saß. Sie kann bezeugen, dass Zwanziger lügt", erklärte Höcker.

Die Version, dass Netzers Frau während des gesamten Gesprächs dabei war, weist nun wiederum der frühere DFB-Präsident zurück. "Ich habe die Unterlassungserklärung noch nicht gesehen, die liegt bei meinem Anwalt. Aber ich sage die Wahrheit. Und wenn ich die Wahrheit sage, unterzeichne ich doch keine Unterlassungserklärung, in der ich davon abrücke", sagte Zwanziger.

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